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30.05.2022

17:30

Handelsblatt Today

Shortseller-Attacken auf Tesla, Rivian und Lucid: Was der Börsencrash für die E-Auto-Branche bedeutet

Von: Agatha Kremplewski

PremiumDie großen E-Auto-Hersteller verzeichnen seit Jahresbeginn kräftige Verluste. Davon profitieren Anleger, die auf fallende Kurse wetten – sie gehen allerdings große Risiken ein.

Düsseldorf Es sind bittere Nachrichten für Anleger, die auf die E-Auto-Branche gesetzt haben: Hersteller von elektrisch betriebenen Fahrzeugen verlieren seit Anfang des Jahres massiv an Wert. Die Tesla-Aktie beispielsweise notierte vergangenen Oktober noch auf Rekordniveau mit Kursen von deutlich über 1000 Dollar, seit Januar aber ist der Kurs um 40 Prozent gefallen.

Damit steht das Unternehmen von Elon Musk noch verhältnismäßig gut da: Konkurrent Lucid hat mehr als 60 Prozent verloren, der E-Pick-up-Hersteller Rivian sogar ganze 74 Prozent. Die Einzigen, die aktuell am Crash der E-Auto-Branche verdienen, sind sogenannte Shortseller – also Anleger, die auf fallende Kurse wetten.

Womit der Abstieg der E-Auto-Hersteller zusammenhängt, wie Shortseller vom Kurssturz profitieren und welche Risiken mit dieser Anlagetechnik verbunden sind: Darüber spricht Handelsblatt-Today-Host Agatha Kremplewski mit US-Korrespondent Felix Holtermann. Holtermann erklärt außerdem, welche Bedeutung der Börsencrash für die E-Mobilitäts-Branche hat und ob das die Entwicklung der E-Autos zum Massenprodukt hemmen wird.

Außerdem in der neuen Folge: Impfstoffe gegen Affenpocken sind momentan besonders gefragt. Das beschert den Herstellern teilweise heftige Kursgewinne: Das Biotech-Unternehmen Bavarian Nordic beispielsweise gewann jüngst bis zu 80 Prozent. Experten schätzen das Ausmaß der Infektionskrankheit zwar noch als gering ein – trotzdem scheinen einige Anleger nun auf die Impfstoffhersteller zu setzen. Lohnt es sich, hier mit einzusteigen? Marktanalyst Konstantin Oldenburger von CMC Markets erklärt, was dran ist am Hype um die Hersteller von Affenpocken-Impfstoff.

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