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24.02.2023

19:00

Handelsblatt Today Spezial: Ein Jahr Krieg in der Ukraine

Wie die Ukraine wieder aufgebaut werden könnte

Von: Nicole Bastian, Mareike Müller

PremiumDie Ukraine taxiert den Finanzbedarf für den Wiederaufbau auf einen dreistelligen Milliardenbetrag. Doch die versprochenen Finanzhilfen vieler Staaten kommen nur verzögert an.

Düsseldorf Wie zukunftsfähig ist die ukrainische Wirtschaft? Wann kann der flächendeckende Wiederaufbau beginnen? Und welche Rolle spielt dabei die Privatwirtschaft?

Um diese Fragen geht es in der fünften und letzten Folge des Handelsblatt-Podcast-Spezials „Ein Jahr Krieg in der Ukraine“. Der Unternehmer Rainer Lindner, Vorstandsvorsitzender des Stahlhändlers Heine + Beisswenger in Baden-Württemberg und seit 2013 Vorsitzender des deutsch-ukrainischen Forums, sieht die Ukraine und ihre Verbündeten vor einer „Generationenaufgabe“.

Man müsse das Land erst wieder „funktional machen“, um später Investitionen anzuziehen, die die Ukraine nicht nur aufbauen, sondern „im Grunde eine Art Upgrade, eine Art Modernisierung, eine Art digitale Zukunft“ schaffen können.

Für besonders wichtig auf diesem Weg hält er die Energieversorgung im Land und die Minenräumung. Die Schätzungen der Kosten des Wiederaufbaus gehen weit auseinander, im Juli 2022 bezifferte der ukrainische Regierungschef Denys Schmyhal sie auf rund 720 Milliarden Euro.

Auslandsreporter Daniel Imwinkelried, der für das Handelsblatt und die „NZZ“ aus Wien regelmäßig über die Entwicklung der ukrainischen Wirtschaft berichtet, sieht die Bemühungen der internationalen Gemeinschaft in Teilen kritisch. Viele Staaten hätten versprochen, sie würden Finanzhilfe leisten, „aber geliefert wird eher verzögert“.

Außerdem werde der Erfolg des Wiederaufbaus auch von der politischen Nachkriegsordnung in der Ukraine abhängen. „Das Land wird von einer Kriegswirtschaft zu einem Normalzustand übergehen müssen.“ Diese Transformation werde „sicher sehr anspruchsvoll“.

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