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30.05.2022

17:30

Handelsblatt Today

Tech-Aktien erholen sich: Lohnt sich der Einstieg jetzt für Anleger?

Von: Mary-Ann Abdelaziz-Ditzow

PremiumTech-Aktien haben an den Börsen zuletzt kräftig verloren – bis jetzt: Apple, Alphabet und Co. erleben an der Wall Street ein Comeback. Kurzfristige Erholung oder Ende der Bärenmarktrally?

Düsseldorf Nachdem Tech-Aktien wie Apple, Microsoft und Alphabet bis vergangenen Dienstag eine regelrechte Talfahrt erlebten, entwickeln sich die Werte seit ein paar Tagen wieder positiv. Und das, obwohl die wesentlichen Belastungsfaktoren wie der Ukrainekrieg, die hohe Inflation und die Spannungen mit China geblieben sind.

„Tatsächlich sind alle ein wenig verwundert, aber es ist eine willkommene Abwechslung nach nahezu zwei Monaten Verlusten“, sagt Handelsblatt-New-York-Korrespondentin Astrid Dörner im Podcast Handelsblatt Today. Zusammen mit Host Mary Abdelaziz-Ditzow und Finanzredakteur Andreas Neuhaus analysiert sie im zweiten Teil der neuen Podcast-Rubrik „Tech-Aktien Deep Dive“ die neuesten Wendungen in der Aktien-Branche.

„Kurzfristig haben wir den Boden erreicht, langfristig ist dies schwer einzuschätzen, solange der Ukrainekrieg nicht endlich vorbei ist“, sagt Neuhaus. Dörner sieht den aktuellen Markt hingegen als Bärenmarktrally mit einer kurzen Phase der Erholung: „Anders als Deutschland sind die USA keine Exportnation. Was mir deshalb Sorgen bereitet, ist der amerikanische Konsument, dem es zurzeit nicht sonderlich gut geht“, begründet die New-York-Korrespondentin die Einschätzung.

Die Uneinigkeit der Starinvestoren

Auch Starinvestor Michael Burry, der auf seinem Twitter-Kanal „Cassandra B.C.“ seine Prognosen teilt, hat die jüngsten ökonomischen Daten untersucht und von dort seine Prognosen abgeleitet: Amerikaner tendieren derzeit dazu, mehr Geld auf die Kreditkarte zu laden, um die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten zu decken. Langfristig gehen die amerikanischen Verbraucher an ihr Erspartes, können also die hohen Preise auf Dauer nicht von allein schultern.

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    „Burry lag schon oft mit seinen Prognosen richtig, ist aber tendenziell schon immer sehr früh dran, diese zu stellen. Schon im Mai 2020 warnte er vor einer großen Korrektur, woraufhin die Aktien erstmal kräftig angestiegen sind“, sagt Neuhaus.

    Während Burry Apple-Aktien shortet, nutzte das „Orakel von Omaha“, Warren Buffett, beispielsweise die Gelegenheit, während der fallenden Apple-Aktienkurse mit der eigenen Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway für 600 Millionen Dollar nachzukaufen. „Bei Big Tech lässt sich derzeit kein richtiger Trend ablesen. Das zeigt einmal mehr, wie kompliziert die Märkte sein können, wenn man keine klare Marktmeinung herauslesen kann“, sagt Neuhaus.

    Mehr: Den ersten Aktien-Deep-Dive hören Sie hier: Tech-Aktien im Fokus: Jetzt einsteigen oder lieber warten?

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