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08.03.2022

17:32

Handelsblatt Today

Wer koppelt sich zuerst vom jeweils anderen ab – Deutschland oder Russland?

Von: Agatha Kremplewski

PremiumDie USA wollen die Sanktionen gegen Russland verschärfen und kein russisches Öl und Gas mehr importieren. Kann es sich Deutschland leisten nachzuziehen?

Düsseldorf Die USA wollen die Erdöl- und Gasimporte aus Russland stoppen, erklärte Präsident Joe Biden am Dienstag. Und auch hierzulande werden die Forderungen nach einem Importstopp für russisches Gas immer lauter. Bislang lehnt das Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) allerdings ab.

Russland selbst drohte am Montag mit einem Lieferstopp von Erdgas durch die Ostseepipeline Nord Stream 1. Ein solcher Schritt könnte die Gasversorgung in Deutschland gefährden, immerhin kommen 55 Prozent der Gasimporte aus Russland.

Diese Unsicherheiten lassen den Gaspreis steigen: Am Montag wurde eine Megawattstunde zeitweise für knapp 350 Euro gehandelt, das entsprach einem Aufschlag von 60 Prozent im Vergleich zum vergangenen Freitag. Für zusätzliche Verunsicherung sorgt, dass nun auch der britisch-niederländische Konzern Shell verkündet hat, kein Öl oder Gas mehr aus Russland beziehen zu wollen.

Wer reagiert nun als Erster: Stellt Russland die Lieferung ein, oder verzichtet Deutschland auf sie? Wie viel sind wir bereit, für die Unabhängigkeit zu zahlen? Und welche Alternativen haben wir eigentlich? Kathrin Witsch, Leiterin des Handelsblatt-Energie-Teams und Moderatorin des Podcasts Handelsblatt Green, sagte dazu bei Handelsblatt Today: „Es ist schwierig zu sagen, wie sich die Situation weiterentwickelt, aber das Szenario ist kein Gutes.“

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    Sie erklärt, wie wahrscheinlich ein von Deutschland initiierter Lieferstopp ist und welche Auswirkungen ein solcher Schritt auf den heimischen Energiemarkt hätte. Außerdem spricht Handelsblatt-Auslandschefin Nicole Bastian über die aktuellen Entwicklungen in der Ukraine.

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