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06.05.2022

17:53

Handelsblatt Today

Wie Konsumgüteraktien Krieg und Inflation trotzen

Von: Mary-Ann Abdelaziz-Ditzow, Luisa Bomke, Agatha Kremplewski

PremiumTrotz des Ukrainekriegs und hoher Inflationsraten vermeldet die Konsumgüterbranche hohe Gewinne. Ulf Sommer erklärt, mit welchen Aktien Anlegerinnen Gewinne einfahren können.

Düsseldorf Die deutsche Inflationsrate liegt derzeit bei 7,3 Prozent – dem höchsten Wert seit rund 40 Jahren. Der russische Angriffskrieg in der Ukraine, die anhaltenden Lieferengpässe und hohe Energiekosten sind einige der Faktoren, welche die Kaufkraft vieler Anlegerinnen und Anleger an den Märkten mindern.

Eine Branche scheint trotzdem stetig Gewinne einzufahren: die Konsumgüterindustrie. Das ist nicht verwunderlich, weiß Aktienanalyst Ulf Sommer: „In Krisenzeiten verlassen sich viele auf altbewehrte Produkte, wie Coca-Cola. Jeder kennt die Marke und weiß etwas damit zu verbinden.“

In Krisenzeiten setzen Anleger auf Coca-Cola, LVMH und Co.

Die Bekanntheit suggeriert den Kunden Sicherheit. Das ist laut Sommer ein Kaufargument für viele Anleger in Krisenzeiten. Schließlich sind es genau diese Konsumgüterprodukte, denen es gelingt in Zeiten von Inflation und steigenden Rohstoffpreisen, die erhöhten Preise beim Endverbraucher durchzusetzen. „Coca-Cola gab es schon in meiner Kindheit. Am Aussehen und Geschmack hat sich seitdem kaum etwas verändert“, sagt Sommer.

Es sind die vermeintlich krisensicheren Aktien, bei denen Anleger die Kurse immer weiter in die Höhe treiben. Sommer persönlich findet, dass Aktien, wie die des Luxusgüterherstellers LVMH, oftmals überteuert sind. „Anleger bezahlen, heruntergerechnet, jeden Anteilsschein mit dem 23-fachen Jahresnettogewinn“, moniert er. Der Aktienanalyst präsentiert im Interview fünf Aktien aus der Konsumbranche, deren Gewinne und Gewinnaussichten wohl weiter steigen werden.

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    Das Ende der Immobilienblase

    Außerdem: Laut dem Statistischen Bundesamt sind die Preise für deutsche Wohnimmobilien zum Jahresende 2021 stark angestiegen. Nun legt auch eine umfangreiche Untersuchung des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) für den jährlichen Wohnatlas der Postbank nahe, dass die Immobilienpreise tendenziell noch weiter steigen werden – vor allem in Großstädten und ihrem Umland, erklärt Handelsblatt-Finanzredakteurin Kerstin Leitel.

    Leitel gibt jedoch zu bedenken, dass sich langfristig die Wertentwicklung auf dem Immobilienmarkt durch die demografischen und wirtschaftlichen Entwicklungen der jeweiligen Region verändern werden und erklärt, wo sich die Investition lohnen könnte.

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