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Historischer Rückblick

Welche Modelle Lotus groß gemacht haben

Die britische Marke Lotus war nicht nur Vorbild für den ersten Tesla Roadster. Ein historischer Rückblick auf die britische Legende.

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Der britische Rennwagen-Konstrukteur Colin Chapman gründete Lotus Engineering in Hethel bei Norfolk im Jahr 1952 und teilte sie später auf in Lotus Components und Lotus Cars. Das erste erfolgreiche Serienmodell von Lotus, der  Lotus 6, wurde als Bausatz vertrieben. Trotz der geringen Stückzahl von ungefähr 100 Wagen errang der Lotus 6 zahlreiche Erfolge, auch bei Bergrennen. Darauf folgten Lotus 8 sowie Mk 9, Mk 10 und Mk 11, der in seiner Klasse auch den prestigeträchtigen Langstreckenklassiker 24-Stunden-Rennen von Le Mans gewann. Lotus Cars

Britischer Bausatz

Der britische Rennwagen-Konstrukteur Colin Chapman gründete Lotus Engineering in Hethel bei Norfolk im Jahr 1952 und teilte sie später auf in Lotus Components und Lotus Cars. Das erste erfolgreiche Serienmodell von Lotus, der Lotus 6, wurde als Bausatz vertrieben. Trotz der geringen Stückzahl von ungefähr 100 Wagen errang der Lotus 6 zahlreiche Erfolge, auch bei Bergrennen. Darauf folgten Lotus 8 sowie Mk 9, Mk 10 und Mk 11, der in seiner Klasse auch den prestigeträchtigen Langstreckenklassiker 24-Stunden-Rennen von Le Mans gewann.

Bild: Lotus Cars

Wenige Jahre nach der Gründung gab es bei Lotus eine Fokussierung auf den Rennsport. 1957 wurde das erste Auto gebaut, das ausschließlich für Rennen gedacht war. Der Mk12 stand am Anfang einer lang anhaltenden und sehr erfolgreichen Rennsportkarriere. Lotus-Fahrzeuge galten als außerordentlich innovativ. Lotus Cars

Legenden auf der Rennstrecke

Wenige Jahre nach der Gründung gab es bei Lotus eine Fokussierung auf den Rennsport. 1957 wurde das erste Auto gebaut, das ausschließlich für Rennen gedacht war. Der Mk12 stand am Anfang einer lang anhaltenden und sehr erfolgreichen Rennsportkarriere. Lotus-Fahrzeuge galten als außerordentlich innovativ.

Bild: Lotus Cars

1957 begann für Lotus eine erfolgreiche Rennsportkarriere, mehrfach konnte man den Weltmeistertitel der Konstrukteure gewinnen. Colin Chapman erreichte dies aber nicht in erster Linie durch Leistungssteigerung, sondern durch Leichtbau und neuartige Fertigungsverfahren. Nicht selten, so warfen ihm Konkurrenten vor, missachtete er elementare Sicherheitsregeln zugunsten fortschrittlicher Technik. Lotus Cars

Leichter als der Rest

1957 begann für Lotus eine erfolgreiche Rennsportkarriere, mehrfach konnte man den Weltmeistertitel der Konstrukteure gewinnen. Colin Chapman erreichte dies aber nicht in erster Linie durch Leistungssteigerung, sondern durch Leichtbau und neuartige Fertigungsverfahren. Nicht selten, so warfen ihm Konkurrenten vor, missachtete er elementare Sicherheitsregeln zugunsten fortschrittlicher Technik.

Bild: Lotus Cars

Mit über zwölftausend produzierten Autos ist der Elan der erfolgreichste Wagen, der je von Lotus gebaut wurde. Einen Elan zu fahren bedeutet immer noch ein unvergleichliches Erlebnis, denn Agilität und Straßenlage sind unübertroffen. Lotus Cars

Mit Elan auf der Straße

Mit über zwölftausend produzierten Autos ist der Elan der erfolgreichste Wagen, der je von Lotus gebaut wurde. Einen Elan zu fahren bedeutet immer noch ein unvergleichliches Erlebnis, denn Agilität und Straßenlage sind unübertroffen.

Bild: Lotus Cars

Einem breiten internationalen Publikum wurde der Lotus Elan durch seinen Einsatz in der Serie “Mit Schirm, Charme und Melone” als Dienstwagen von Emma Peel zugänglich gemacht. Eine andere Figur als die Film-Agentin darf man aber auch kaum haben, wenn man in dem schmalen und engen Sitz Platz finden will. Viele Lotus-Testfahrer waren gertenschlank und maßen unter 1,80 Meter. Ihnen passten die Karossen vorzüglich. Lotus Cars

Schmal gebaut

Einem breiten internationalen Publikum wurde der Lotus Elan durch seinen Einsatz in der Serie “Mit Schirm, Charme und Melone” als Dienstwagen von Emma Peel zugänglich gemacht. Eine andere Figur als die Film-Agentin darf man aber auch kaum haben, wenn man in dem schmalen und engen Sitz Platz finden will. Viele Lotus-Testfahrer waren gertenschlank und maßen unter 1,80 Meter. Ihnen passten die Karossen vorzüglich.

Bild: Lotus Cars

1966 begann die Produktion des Lotus Europa. Im Dezember des Jahres vorgestellt, war er ursprünglich nur für die ausländischen (nicht-UK) Märkte bestimmt. Nur 296 Exemplare des ursprünglichen S1 wurden gebaut, mit einer minimalistischen Konstruktion, geschlossenen Seitenfenstern, festen Sitzen (nur die Pedale waren verstellbar), kaum Türverkleidungen und einfachen Instrumenten. Lotus Cars

Europa auf Rädern

1966 begann die Produktion des Lotus Europa. Im Dezember des Jahres vorgestellt, war er ursprünglich nur für die ausländischen (nicht-UK) Märkte bestimmt. Nur 296 Exemplare des ursprünglichen S1 wurden gebaut, mit einer minimalistischen Konstruktion, geschlossenen Seitenfenstern, festen Sitzen (nur die Pedale waren verstellbar), kaum Türverkleidungen und einfachen Instrumenten.

Bild: Lotus Cars

1967 kam der Elan +2 ins Programm, ein 2+2-Sitzer, der vom 1961er-Elan abgeleitet worden war. Ein neues frontgetriebenes Modell mit japanischem Vierzylinder-Turbomotor, das 1990 präsentiert wurde, war ein Flop. Die Produktion wurde 1993 schließlich eingestellt und die Lizenz an Kia verkauft. Anfang der Siebziger startete der Esprit, der bis 2004 gebaut wurde.

Am Ende ein Auslaufmodell

1967 kam der Elan +2 ins Programm, ein 2+2-Sitzer, der vom 1961er-Elan abgeleitet worden war. Ein neues frontgetriebenes Modell mit japanischem Vierzylinder-Turbomotor, das 1990 präsentiert wurde, war ein Flop. Die Produktion wurde 1993 schließlich eingestellt und die Lizenz an Kia verkauft. Anfang der Siebziger startete der Esprit, der bis 2004 gebaut wurde.

Für Aufsehen sorgte Lotus mit Filmpräsenzen gleich zwei mal. 1977 mit dem Esprit S1, der in dem James-Bond-Kinofilm "Der Spion, der mich liebte" auftauchte, sowie mit dem Esprit Turbo, der in "For your eyes only" eine technische Nebenrolle spielte. Das 1977er-Filmmodell konnte tauchen und Unterwasser-Raketen abschießen, und wurde 2008 für über 111.000 britische Pfund vom Auktionshaus Bonhams versteigert. Neu kostete das Modell 7.883 britische Pfund.

Bond an Bord

Für Aufsehen sorgte Lotus mit Filmpräsenzen gleich zwei mal. 1977 mit dem Esprit S1, der in dem James-Bond-Kinofilm "Der Spion, der mich liebte" auftauchte, sowie mit dem Esprit Turbo, der in "For your eyes only" eine technische Nebenrolle spielte. Das 1977er-Filmmodell konnte tauchen und Unterwasser-Raketen abschießen, und wurde 2008 für über 111.000 britische Pfund vom Auktionshaus Bonhams versteigert. Neu kostete das Modell 7.883 britische Pfund.

Die Lotus Elise wurde erstmals 1995 auf der IAA gezeigt. Das Fahrgestell, eine Eigenentwicklung von Lotus besteht aus einer Aluminiumlegierung und wog lediglich 65 kg und ist nicht durch Schweißen, sondern durch Kleben und Nieten zusammengefügt. Der Wagen stand und steht in bester britischer Roadster-Tradition und bot Sportwagen-Fahrleistungen zum halben Preis eines Porsche 911 ... Pressefoto

Elise tritt auf

Die Lotus Elise wurde erstmals 1995 auf der IAA gezeigt. Das Fahrgestell, eine Eigenentwicklung von Lotus besteht aus einer Aluminiumlegierung und wog lediglich 65 kg und ist nicht durch Schweißen, sondern durch Kleben und Nieten zusammengefügt. Der Wagen stand und steht in bester britischer Roadster-Tradition und bot Sportwagen-Fahrleistungen zum halben Preis eines Porsche 911 ...

Bild: Pressefoto

Im Laufe der Jahre entstanden von der Elise als dem bis dato erfolgreichsten Lotus-Modell zahlreiche Ableger für die Straße und den Rennsport. Ihnen allen gemeinsam ist das alte Erfolgsrezept Colin Chapmanns: Großserientechnik beim Motor, etwa von Ford und/oder Toyota, ein eigenes Fahrwerk und die extrem leichte Bauweise der Kunststoff-Karosserie. Eine Jubiläums-Elise S, zum 60jährigen Geburtstag des Unternehmens 2008 herausgebracht, kostete damals neu in Deutschland rund 40.000 Euro. Pressefoto

Zahlreiche Ableger

Im Laufe der Jahre entstanden von der Elise als dem bis dato erfolgreichsten Lotus-Modell zahlreiche Ableger für die Straße und den Rennsport. Ihnen allen gemeinsam ist das alte Erfolgsrezept Colin Chapmanns: Großserientechnik beim Motor, etwa von Ford und/oder Toyota, ein eigenes Fahrwerk und die extrem leichte Bauweise der Kunststoff-Karosserie. Eine Jubiläums-Elise S, zum 60jährigen Geburtstag des Unternehmens 2008 herausgebracht, kostete damals neu in Deutschland rund 40.000 Euro.

Bild: Pressefoto

Das überzeugte auch Tesla, die im Jahr 2008 ihren ersten Roadster auf Basis des Lotus Elise bauten. AFP

Vorbild eines Pioniers

Das überzeugte auch Tesla, die im Jahr 2008 ihren ersten Roadster auf Basis des Lotus Elise bauten.

Bild: AFP

Wenn es die italienischen Carabinieri so richtig eilig haben, dann steigen sie nicht etwa in einen Lamborghini oder Ferrari, sondern in einen britischen Lotus Evora S. Zumindest zwei der Sportwagen fahren die Ordnungshüter, die zur italienischen Armee gehören und mit der Polizei zusammenarbeiten. Einer kommt in Rom zum Einsatz, der andere in Mailand. Die Fahrzeuge wurden speziell präpariert und verfügen hinter den Rücksitzen über einen tragbaren Kühlbehälter, in dem Organe und Blutkonserven im Rahmen eines medizinischen Notfalls schnellst möglich an ihren Bestimmungsort gebracht werden können. Pressefoto

Schneller wie die Polizei

Wenn es die italienischen Carabinieri so richtig eilig haben, dann steigen sie nicht etwa in einen Lamborghini oder Ferrari, sondern in einen britischen Lotus Evora S. Zumindest zwei der Sportwagen fahren die Ordnungshüter, die zur italienischen Armee gehören und mit der Polizei zusammenarbeiten. Einer kommt in Rom zum Einsatz, der andere in Mailand. Die Fahrzeuge wurden speziell präpariert und verfügen hinter den Rücksitzen über einen tragbaren Kühlbehälter, in dem Organe und Blutkonserven im Rahmen eines medizinischen Notfalls schnellst möglich an ihren Bestimmungsort gebracht werden können.

Bild: Pressefoto

Einen kräftigen Evolutionssprung verpasste Lotus dem Evora mit der S-Version im Herbst 2010. Schon der aktuellen Version des Alltagsrenners konnte man nicht gerade Verschmustheit vorwerfen. Eine Optik, wie sie sich für einen britischen Straßensportler gehört. Aber mit dem Evora S zeigte Lotus, dass es sehr wohl noch eine Entwicklungsstufe nach oben gibt. Pressefoto

Noch mehr Leistung

Einen kräftigen Evolutionssprung verpasste Lotus dem Evora mit der S-Version im Herbst 2010. Schon der aktuellen Version des Alltagsrenners konnte man nicht gerade Verschmustheit vorwerfen. Eine Optik, wie sie sich für einen britischen Straßensportler gehört. Aber mit dem Evora S zeigte Lotus, dass es sehr wohl noch eine Entwicklungsstufe nach oben gibt.

Bild: Pressefoto

"Mehr Lotus geht nicht": Mit diesen Worten beschrieb der inzwischen entlassene Lotus-Chef Dany Bahar den auf der IAA 2011 enthüllten neuen Exige S. Der Leichtbau-Sportler wiegt nur 1.080 Kilogramm und wird von dem 3,5-Liter-V6-Motor des Evora S angetrieben. Das Triebwerk verfügt über 350 PS und ein maximales Drehmoment von 400 Nm. Pressefoto

Leistungsspitze

"Mehr Lotus geht nicht": Mit diesen Worten beschrieb der inzwischen entlassene Lotus-Chef Dany Bahar den auf der IAA 2011 enthüllten neuen Exige S. Der Leichtbau-Sportler wiegt nur 1.080 Kilogramm und wird von dem 3,5-Liter-V6-Motor des Evora S angetrieben. Das Triebwerk verfügt über 350 PS und ein maximales Drehmoment von 400 Nm.

Bild: Pressefoto

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