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16.08.2019

16:32

Monterey Auction Week

Ford, Ferrari, Porsche – das sind die teuersten Oldtimer von Monterey

Von: Mario Hommen
Quelle:Spotpress

Die Monterey Auction Week gilt als Mekka der Oldtimer-Liebhaber. Hier finden seltene Autoschätze einen neuen Besitzer. Diese fünf Modelle sorgen dieses Jahr für Aufsehen.

Monterey Auction Week 2019 - Diverse Hochkaräter am Start RM Sotheby's

Hochpolierte Millionenwerte

Auf der Monterey Auction Week 2019 werden rare Oldtimer versteigert.

Monterey Am 16. und 17. August werden im Rahmen der Monterey Auto Week in Kalifornien wieder in größerer Zahl außergewöhnliche Traumautos versteigert. Einige von diesen meist historischen Fahrzeugen sind nicht nur extrem selten, sondern außerdem noch extrem teuer. In mehreren Fällen rechnet das Auktionshaus Sotheby's mit achtstelligen Beträgen.

Ferrari 250 California SWB Spider von Scaglietti

Zu den besonders teuren Preziosen der zweitägigen Auktionsveranstaltung gehört der Ferrari 250 California SWB Spider by Scaglietti. Er wird auf 10,5 bis 13 Millionen Dollar taxiert. Ende 1962 wurde der auf Performance getrimmte Zweisitzer in Italien gebaut. Damit gehört er zur zweiten Serie der California Spider, deren V12-Motor 280 PS mobilisierte.

Insgesamt wurden 56 SWB California Spider gebaut, die unter anderem von James Coburn oder Alain Delon gefahren wurden. Der von Delon wurde vor einigen Jahren in desolatem Zustand in einer Scheune entdeckt und unrestauriert für 14,2 Millionen Euro versteigert.

Auch beim Ferrari 250 California SWB erwartet Sotheby's einen achtstelligen Betrag als Auktionserlös RM Sotheby's/Darin Schnabel

Berühmte Vorbesitzer

Der Ferrari 250 California SWB wurde schon von James Coburn und Alain Delon gefahren

Auch beim Ferrari 250 California SWB erwartet Sotheby's einen achtstelligen Betrag als Auktionserlös RM Sotheby's/Darin Schnabel

Millionenwert

Auch beim Ferrari 250 California SWB erwartet Sotheby's einen achtstelligen Betrag als Auktionserlös.

Auch beim Ferrari 250 California SWB erwartet Sotheby's einen achtstelligen Betrag als Auktionserlös RM Sotheby's/Darin Schnabel

Patina inklusive

Selbst unrestauriert bringt das Modell Millionen ein.

Ford GT40 Roadster

In Monterey stehen neben einigen modernen Ford GT auch ein Ur-GT zum Verkauf. In diesem Fall ein 65er Prototyp des GT40 Roadster, von dem lediglich fünf Exemplare gebaut wurden. Es handelt sich um einen der feinsten und seltensten Exemplare der Rennsport-Ikone, der sich zudem noch weitgehend im Originalzustand befindet. Gefahren wurde der GT40 Roadster unter anderem von Rennfahrer-Legenden wie Jim Clark oder Carroll Shelby. Schätzwert der Rarität: 7 bis 9 Millionen Dollar.

Wurde nur fünf Mal gebaut: Ford GT40 Roadster Prototype aus dem Jahr 1965 RM Sotheby's7/Robin Adams

Seltene Rennsportikone

Der Ford GT40 Roadster Prototype aus dem Jahr 1965 wurde nur fünf Mal gebaut

Wurde nur fünf Mal gebaut: Ford GT40 Roadster Prototype aus dem Jahr 1965 RM Sotheby's/Robin Adams

Rennsportgene

Am Steuer saß auch der berühmte US-Rennfahrer Shelby.

Wurde nur fünf Mal gebaut: Ford GT40 Roadster Prototype aus dem Jahr 1965 RM Sotheby's/Robin Adams

Originalteile

Viele Teile des Ford GT40 Roadster Prototype sind noch im Originalzustand.

Ferrari 375 MM Coupe Speciale by Ghia

Eine weitere historische Ferrari-Preziose ist der 375 MM Coupe Speciale by Ghia aus dem Jahr 1955. Es handelt sich um ein Einzelstück, der im Jahr seiner Entstehung auf der Turiner Motor Show ausgestellt wurde. Unter der extralangen Motorhaube steckt ein V12, der stolze 340 PS mobilisiert. Markant sind unter anderem eine Zweifarblackierung in Lachston und Grau. Wie die Farbe, so soll auch der Innenraum noch dem Originalzustand entsprechen. Auf dem Tacho soll dieses auf einen Verkaufswert von 5 bis 7 Millionen Dollar geschätzte Einzelstück lediglich 13.300 Kilometer haben.

Den gibt es nur einmal: Ferrari 375 MM Coupé Speciale by Ghia RM Sotheby's/Darin Schnabel

Einzelstück

Der Ferrari 375 MM Coupé Speciale by Ghia wurde nur einmal gebaut.

Den gibt es nur einmal: Ferrari 375 MM Coupé Speciale by Ghia RM Sotheby's/Darin Schnabel

Wenig gelaufen

Mit einem Tachostand von 13.300 Kilometern ist der Oldtimer bislang wenig gefahren worden.

Lincoln Indianapolis Exclusive von Studio Boano

Ebenfalls ein Einzelstück und mit Italo-Flair gesegnet ist der Lincoln Indianapolis, der nach Meinung von Sotheby's rund eine Million Dollar erzielen könnte. Die eigenwillig elegante und auch leicht futuristische Blechhaut stammt aus der Feder des Karossiers Gian Paolo Boano, der das Fahrzeug als Studie für den Ford-Stand auf der Turiner Motor Show 1955 angefertigt hat. Basis für den Umbau war ein Lincoln Indianapolis mit 200 PS starkem V8-Motor. Das Fahrzeug gilt als eine der wichtigsten noch erhaltenen Ford-Studien der 1950er-Jahre.

Ein Augenschmaus: Das 1955er Konzeptauto Lincoln Indianapolis Exclusive by Boano RM Sotheby's

Alt und wertvoll

Das 1955er Konzeptauto Lincoln Indianapolis Exclusive by Boano ist mit einem Wert von einer Million Dollar geradezu ein Schnäppchen in Monterey.

Ein Augenschmaus: Das 1955er Konzeptauto Lincoln Indianapolis Exclusive by Boano RM Sotheby's

Ein Augenschmaus

Das 1955er Konzeptauto Lincoln Indianapolis Exclusive by Boano ist ein Hingucker.

Porsche Typ 64

Viel Patina bietet der ebenfalls zum Verkauf stehende Ur-Porsche Typ 64 aus dem Jahr 1939. Er wurde vor dem zweiten Weltkrieg von Porsche auf Basis des Ur-Käfers, dem KdF-Wagen, gebaut und gilt als Keimzelle für den Nachkriegs-Porsche 356, der das Fundament für die Weltmarke Porsche legte. Lediglich drei Exemplare wurden produziert, von denen zwei überlebten. Einst Privatfahrzeug von Ferdinand Porsche gehörte der 64 fast fünf Jahrzehnte dem Rennfahrer Otto Mathé sowie später dem Österreicher Thomas Gruber und schließlich einem Unternehmen aus München. Einen Schätzpreis hat Sotheby's in diesem Fall nicht öffentlich gemacht, doch wird ein Preis jenseits von 20 Millionen Dollar erwartet.

Der Porsche Typ 64 aus dem Jahr 1939 könnte 20 Millionen Dollar erzielen RM Sotheby's/Jack Schroeder

Rekordhalter

Der Porsche Typ 64 aus dem Jahr 1939 könnte 20 Millionen Dollar erzielen.

Der Porsche Typ 64 aus dem Jahr 1939 könnte 20 Millionen Dollar erzielen RM Sotheby's/Jack Schroeder

Die letzten ihrer Art

Vom Porsche Typ 64 wurden drei Exemplare gebaut, zwei überlebten.

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