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15.05.2018

09:37 Uhr

Ökomobilmarkt

Das kompostierbare Elektroauto kommt

VonMario Hommen
Quelle:Spotpress

Viele vermeintliche „Ökomobile“ sind alles andere als nachhaltig. Nun soll es bald ein Auto geben, das weitgehend auf wiederverwertbaren Rohstoffen basiert.

Elektro-Kleinwagen Noah: Das kompostierbare Elektroauto kommt TU Ecomotive, Einhoven

Bio-Stromer

Das Chassis des Noah besteht weitgehend aus Zucker und Flachs.

Nachhaltige Mobilität klingt eigentlich umweltfreundlich. Doch derzeit verfügbare Elektroautos müssen ressourcenintensiv produziert werden. Ein wirklich nachhaltiger Gewinn für die Umwelt ist allerdings erst dann gewährleistet, wenn das E-Auto weitgehend in geschlossenen Recyclingkreisläufen bleibt.

Einen solchen, dann wahrhaftig nachhaltigen Ansatz verfolgt die TU/Ecomotive in Eindhoven mit der Entwicklung des Noah. Noch in diesem Jahr wollen die Holländer ihren Elektro-Kleinwagen für den Straßenverkehr zulassen, der dank spezieller Bio-Materialien ein nahezu vollständiges Recyceln erlaubt.

Außenhaut, Innenraum und Chassis von Noah basieren auf einem Verbundstoff, der aus den Rohzutaten Zucker und Flachs produziert wird. Das damit aus nachwachsenden Rohstoffen entwickelte Bio-Composite-Material kann vollständig dem Kreislauf zurückgeführt werden.

Nebenbei sind die auf einer inneren Wabenstruktur basierenden Matten leicht und fest zugleich. Entsprechend soll der als Zweisitzer konzipierte Noah bescheidene 350 Kilogramm wiegen. Angetrieben wird das Leichtbau-Mobil von einem 15 kW/20 PS starken E-Motor in Kombination mit einer modularen Batterie, die – sollte eine bessere Akkutechnik zur Verfügung stehen – auch problemlos durch eine andere ersetzt werden kann.

Das für den ersten Prototypen vorgesehene Batteriepaket aus sechs Zellen soll gut 240 Kilometer Reichweite erlauben. Maximal wird Noah rund 100 km/h schnell.

Sollte Noah in einigen Jahren in Serie gebaut werden, könnte das Ökomobil vor allem als umweltfreundliches Carsharing-Fahrzeug zum Einsatz kommen. Entsprechend ist Noah voll vernetzt und würde dann unter anderem mit Hilfe von NFC-Scannern die Spontan-Anmietung erleichtern.

Kommentare (3)

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G. Nampf

15.05.2018, 11:15 Uhr

Wenn die Batterie der eigentliche Grund ist, warum E-Autos nicht umweltfreundlich sind, hilft eine kompostierbare Karrosserie nicht weiter.

Und 240 km als Reichweite (wahrscheinlich nur unter günstigsten Bedingungen) sind schlichtweg inakzeptabel.

Frau Nicole Bartels

16.05.2018, 12:12 Uhr

Ja, das ist ein guter Punkt und ich bin überzeugt, wir können zukünftig nicht mehr so verschwenderisch Material verschwenden - all die SUV - Fahrer glauben eh, sie haben einen Panzerwagen und können alle anderen Plattmachen. Dieser Egotrip wird nicht die Zukunft der neuen Fahrzeuge bestimmen. Auch die Berliner Neutrino Energy Group und ihr Team an Wissenschaftlern wie ua. PROF.KONSTANTIN MEYL stehen für eine ganz neuartige Technologie zur Nutzung von Neutrino-Energy, für die mobile, dezentrale Haushaltsenergie (ein Powercube pro Haushalt 5kw) und für die Elektromobilität mit einem ersten Fahrzeug PI, mit unendlicher Reichweite, quasi "aus der Luft betankt" und angetrieben von Tag und Nacht milliardenfach strömenden Neutrinos welche Energie abgeben. Mit dieser neuen Technologie können weltweit herkömmlichen Material aufwendige Akkus und Batterien abgelöst werden. Auch der kürzlich verstorbene Prof.Hawking, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats, war überzeugt von dieser grossartigen Entdeckung für die Menschheit des 21Jahrhunderts.. Es wird entscheidend für die erfolgreiche Umstrukturierung der Gesellschaft sich dieser Innovation zu öffnen, um die Energiewende und den gesteigerten Bedarf an Energie zu decken und die Elektromobilität ins Rollen zu bringen. Der Trend zu kleinen Karossen mit kompostierbarem Material wird diese neue Ära Mitbestimmen.



Frau Nicole Bartels

16.05.2018, 12:13 Uhr

Ja, das ist ein guter Punkt und ich bin überzeugt, wir können zukünftig nicht mehr so verschwenderisch Material verschwenden - all die SUV - Fahrer glauben eh, sie haben einen Panzerwagen und können alle anderen Plattmachen. Dieser Egotrip wird nicht die Zukunft der neuen Fahrzeuge bestimmen. Auch die Berliner Neutrino Energy Group und ihr Team an Wissenschaftlern wie ua. PROF.KONSTANTIN MEYL stehen für eine ganz neuartige Technologie zur Nutzung von Neutrino-Energy, für die mobile, dezentrale Haushaltsenergie (ein Powercube pro Haushalt 5kw) und für die Elektromobilität mit einem ersten Fahrzeug PI, mit unendlicher Reichweite, quasi "aus der Luft betankt" und angetrieben von Tag und Nacht milliardenfach strömenden Neutrinos welche Energie abgeben. Mit dieser neuen Technologie können weltweit herkömmlichen Material aufwendige Akkus und Batterien abgelöst werden. Auch der kürzlich verstorbene Prof.Hawking, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats, war überzeugt von dieser grossartigen Entdeckung für die Menschheit des 21Jahrhunderts.. Es wird entscheidend für die erfolgreiche Umstrukturierung der Gesellschaft sich dieser Innovation zu öffnen, um die Energiewende und den gesteigerten Bedarf an Energie zu decken und die Elektromobilität ins Rollen zu bringen. Der Trend zu kleinen Karossen mit kompostierbarem Material wird diese neue Ära Mitbestimmen.


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