MenüZurück
Wird geladen.

Verrückte Tour

Mit dem Smart auf Weltreise

VonBenjamin Bessinger
Quelle:Spotpress

Gerade mal 2,70 Meter ist ein Smart lang. Für zwei Chinesen reicht das. Sie haben sich mit dem Kleinstwagen auf Weltreise begeben. Die Bilder.

  • zurück
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • vor
Panorama: 60 000 Kilometer im Smart - Winzling auf Weltreise  Zu/Li

60.000 Kilometer auf engstem Raum

Kein anderes Auto ist so sehr auf den Stadtverkehr zugeschnitten wie der Smart. Ein chinesisches Pärchen lässt sich davon nicht schrecken und ist mit dem Bonsai-Benz auf Weltreise. Durch halb Europa haben es die 25jährige Zu und ihre sechs Jahre älteren Freund Li von Peking aus schon geschafft. Die Bilder eine Riesentour im Zwergenauto.

Bild: Zu/Li

Auch durch einige bergige Regionen führte die Tour der beiden Chinesen Zu/Li

Bereit für die Berge

Trotzdem war die Fahrt mit dem Smart natürlich nicht ganz ohne, muss Zu einräumen und denkt mit Schaudern an das Packen zurück. Wochenlang hat sie überlegt, was sie alles mitnehmen müssen und können und wie sie es im Auto am besten verstauen. Erst recht, weil sie unterwegs auch campen und sich selbst verpflegen wollten. Und sie haben es nicht bei der Theorie belassen, sondern nicht zuletzt wegen des hohen Gewichts und des Dachgepäckträgers etliche Probefahrten gemachen. „Acht Wochen und viele Tausend Kilometer waren wir damit auf unterschiedlichsten Straßen unterwegs.“

Bild: Zu/Li

Auch im kleinen Holland haben die beiden Chinesen einen Zwischenstopp eingelegt Zu/Li

Immer unterwegs

„Wir machen eigentlich nur in den Hauptstädten einen Stopp, schauen uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten an und sind ansonsten dauernd auf Achse, sonst ist unser Plan kaum zu schaffen“, sagt Zu und klingt ein bisschen gehetzt. Es gibt deshalb Fahrtage, an denen die Tankstopps die einzigen Pausen sind. Aber wenigstens gibt es davon genügend – schließlich hat der Smart nur einen 28-Liter-Tank und muss deshalb an langen Tagen drei, vier Mal an die Box.

Bild: Zu/Li

Dank des 28-Liter-Tanks mussten an manchen Tagen gleich mehrere Tankstopps eingelegt werden Zu/Li

Immer wieder Tankstopps

Zwar hat es immer mal wieder auch Tiefpunkte gegeben, als zum Beispiel ihr Dachgepäckträger gebrochen ist und sie vom wenigen Gepäck nochmal etwas aussortieren mussten, als ihnen auf der iberischen Halbinsel die Handys geklaut wurden, oder als sie irgendwo in Skandinavien mal sechs Stunden schweigend an einer Tankstelle saßen, weil sie einfach keine Kraft mehr hatten, um weiter zu fahren, erzählt Li.

Bild: Zu/Li

Unter anderem über Moskau führte die lange Fahrt mit dem Smart Zu/Li

Unter anderem über Moskau führte die lange Fahrt mit dem Smart

Nach Moskau, dann durchs Baltikum und Skandinavien, durch Benelux nach Spanien und Portugal, zurück nach Norden durch die Schweiz, Deutschland und Österreich, dann Italien, den Balkan, die Türkei und zuletzt über den Nahen Osten und den Himalaya wieder nach Honkong. „Bis wir zu wieder zu Hause sind, werden wir in rund 200 Tagen etwa 55.000 Kilometer absolviert und 45 Länder durchfahren haben“, sagt Li.

Bild: Zu/Li

Norwegische Fjorde gehörten ebenfalls ins Programm der Tour Zu/Li

Ein Auto, ein Fjord

Die Aussicht entschädigt oft für die Strapazen. „Wir lieben es einfach unterwegs zu sein“, sagen die beiden. Deshalb hatten sie bislang auch nie Heimweh und schauen mit gemischten Gefühlen auf den Tag im November, wenn die Tour mit einem Besuch beim einem Smart-Treffen in Hongkong zu Ende geht. Denn so richtig daheim fühlen sich die beiden nur, wenn sie unterwegs sind.

Bild: Zu/Li

Zwischenstopp am Eifelturm in Paris Zu/Li

Zwischenstopp am Eifelturm in Paris

In jeder europäischen Metropole machen die beiden Globetrotter ein Erinnerungsfotos.

Bild: Zu/Li

Der mit vielen Aufklebern verzierte Smart hat Aufmerksamkeit erregt Zu/Li

Erinnerungen auf der Motorhaube

Der mit vielen Aufklebern verzierte Smart findet auch die Aufmerksamkeit etlicher Passanten.

Bild: Zu/Li

Warten an der Grenze Zu/Li

Keine Grenzen

Deshalb ist die Heimat diesmal ja auch nur ein Etappenziel. Sobald sie genügend Geld zusammen haben, wollen sie wieder los. Das nächste Mal nach Nord- und dann nach Südamerika, danach stehen Australien und zum Schluss Afrika auf dem Plan. Mit welchem Auto? „Natürlich mit unserem Smart“, sagt Zu,

Bild: Zu/Li

  • zurück
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • vor

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×