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VW, Porsche, Tata

Das sind die spannendsten Studien des Genfer Autosalons

VonMichael Gebhardt
Quelle:Spotpress

Auf dem Autosalon in Genf zeigt die Industrie, wie das Auto von morgen aussehen könnte. Welche Konzeptfahrzeuge besonders beeindrucken.

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Dass Volkswagen an seiner Elektro-Offensive arbeitet, ist keine Überraschung: In Genf  erweitern die Wolfsburger die I.D.-Familie um ein viertes Mitglied. Während mit I.D., I.D. Crozz und I.D. Buzz bereits Kompaktklasse, SUV- und Van-Segment abgedeckt sind, zeigt der I.D. Vizzion wohin die Reise in der Oberklasse geht. Ein bisschen sieht die 5,16 Meter lange Studie aus wie ein Luxus-Arteon. Und, so viel steht schon fest, die für 2021 angekündigte Serienversion soll sich stark an dieser Optik orientieren. Allerdings dürfte die fertige Limousine ein paar Zentimeter kürzer werden und ein klassisches Cockpit bekommen. Das Showcar dagegen fährt völlig autonom und verzichtet auf Lenkrad und Pedale. SP-X/Matthias Knödler

VW I.D. Vizzion

Dass Volkswagen an seiner Elektro-Offensive arbeitet, ist keine Überraschung: In Genf  erweitern die Wolfsburger die I.D.-Familie um ein viertes Mitglied. Während mit I.D., I.D. Crozz und I.D. Buzz bereits Kompaktklasse, SUV- und Van-Segment abgedeckt sind, zeigt der I.D. Vizzion wohin die Reise in der Oberklasse geht. Ein bisschen sieht die 5,16 Meter lange Studie aus wie ein Luxus-Arteon. Und, so viel steht schon fest, die für 2021 angekündigte Serienversion soll sich stark an dieser Optik orientieren. Allerdings dürfte die fertige Limousine ein paar Zentimeter kürzer werden und ein klassisches Cockpit bekommen. Das Showcar dagegen fährt völlig autonom und verzichtet auf Lenkrad und Pedale.

Bild: SP-X/Matthias Knödler

Zehn spannende Studien auf dem Genfer Salon - Vom klassischen Sportler bis zum Elektro-SUV SP-X/Matthias Knödler

Skoda Vision X

Innen wie außen schon recht serienreif ist der Skoda Vision X. Die neongrüne Studie soll in nicht allzu ferner Zukunft als rund 4,20 Meter langes SUV auf Fabia- beziehungsweise Polo-Basis an den Start gehen – dann allerdings wohl ohne den beleuchteten Kühlergrill. Typisch Skoda ist das geräumige Platzangebot. Und die Kameradrohne im Kofferraum des Concept Cars geht mit etwas Fantasie als Simply-Clever-Idee durch. Für den Antrieb sorgen zwei E-Motoren und ein Verbrenner, der sowohl Benzin als auch Erdgas verarbeiten kann.

Bild: SP-X/Matthias Knödler

Ohne weitere Infos zum Antrieb zu geben hat Tata seine Kleinwagen-Studie enthüllt: Der indische Auto-Gigant, zu dem unter anderem Jaguar und Land Rover gehören, will mit dem Concept Car 45X eine neue Design-Ära einläuten und setzt auf scharfe Linien, schmale Scheinwerfer und einen schlanken Kühlergrill. In Serie gehen soll der 45X 2019, ob die Marke damit dann auch den Sprung nach Europa wagt, ist allerdings offen. SP-X/Michael Gebhardt

Tata 45X

Ohne weitere Infos zum Antrieb zu geben hat Tata seine Kleinwagen-Studie enthüllt: Der indische Auto-Gigant, zu dem unter anderem Jaguar und Land Rover gehören, will mit dem Concept Car 45X eine neue Design-Ära einläuten und setzt auf scharfe Linien, schmale Scheinwerfer und einen schlanken Kühlergrill. In Serie gehen soll der 45X 2019, ob die Marke damit dann auch den Sprung nach Europa wagt, ist allerdings offen.

Bild: SP-X/Michael Gebhardt

Wohl noch etwas weiter entfernt von einer Serienproduktion ist das rund 4,50 Meter lange Ssangyong-Konzept e-SIV mit 140 kW/190 PS starkem E-Antrieb, einer Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h sowie eine Reichweite von 450 Kilometern. Eher will Ssangyon damit zeigen, dass man sich ebenfalls intensiv mit einer sauberen SUV-Zukunft auseinandersetzt.

Ssangyong e-SIV

Wohl noch etwas weiter entfernt von einer Serienproduktion ist das rund 4,50 Meter lange Ssangyong-Konzept e-SIV mit 140 kW/190 PS starkem E-Antrieb, einer Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h sowie eine Reichweite von 450 Kilometern. Eher will Ssangyon damit zeigen, dass man sich ebenfalls intensiv mit einer sauberen SUV-Zukunft auseinandersetzt.

Hinter dem etwas sperrigen Namen GFG Style Sibylla verbirgt sich die Studie einer fünf Meter langen E-Limousine GFG

GFG Style Sibylla

Wer keine Lust auf SUV hat, wird beim italienischen Stardesigner Giugiaro fündig: Hinter dem etwas sperrigen Namen GFG Style Sibylla verbirgt sich die Studie einer fünf Meter langen E-Limousine, die zusammen mit dem chinesischen Energie-Unternehmen Envision entstanden ist. Den Antrieb übernehmen vier E-Motoren (zwei an jeder Achse), der zum Fahren benötigte Strom steckt in einer 75-kWh-Batterie. Erstaunlich: Obwohl der E-Antrieb weit weniger Frischluft braucht als ein Verbrenner, ist ist die Front des Sibylla eine einzige, breite Kühleröffnung.

Bild: GFG

Riesige Lufteinlässe hat auch das BMW M8 Gran Coupé BMW

BMW M8 Gran Coupé

Riesige Lufteinlässe hat auch das BMW M8 Gran Coupé. Die Münchner bauen mit der viertürigen Studie die 8er-Familie schon aus, ehe das erste Auto überhaupt auf dem Markt ist. Als zunächst noch antriebslose M8-Studie gibt das wohl 2020 in Serie gehende Concept Car auch einen Ausblick, wie die M-Versionen des „normalen“ 8er aussehen werden: stattlich und selbstbewusst, mit ausgeprägter Kühlergrill-Niere, schmalen Scheinwerfern und vier armdicken Endrohren.

Bild: BMW

Wer sich die Racing-Anbauteile und vor allem den üppigen Heckflügel des GR Supra Racing wegdenkt, bekommt eine gute Vorstellung des Zweisitzers Toyota

Toyota GR Supra Racing

Noch sportlicher als BMW tritt Toyota in Genf auf. Die Japaner beleben den Namen Supra wieder und zeigen mit ihrer Rennsport-Studie auch eine Vorausschau auf die zukünftige Straßenversion. Wer sich die Racing-Anbauteile und vor allem den üppigen Heckflügel des GR Supra Racing wegdenkt, bekommt eine gute Vorstellung des Zweisitzers, der übrigens zusammen mit BMW entwickelt wird und bei den Bayern als Z4-Nachfolger an den Start geht: Das weit nach hinten versetzte Cockpit, die lange Haube und das schnittige Heck erfüllen klassische Sportwagen-Ansprüche.

Bild: Toyota

Während sich BMW und Toyota ganz klar an sportliche Selbstfahrer richten, zeigt Renault mit dem EZ-GO nicht einfach nur ein weiteres Elektro-Mobil, sondern ein autonom fahrendes Roboter-Taxi Renault

Renault EZ-GO

Während sich BMW und Toyota ganz klar an sportliche Selbstfahrer richten, zeigt Renault mit dem EZ-GO nicht einfach nur ein weiteres Elektro-Mobil, sondern ein autonom fahrendes Roboter-Taxi, das bis zu sechs Fahrgäste mit maximal 50 km/h von A nach B bringen kann. Dank Allradlenkung soll der EZ-GO besonders wendig sein, bei der Navigation hilft auch der Laser-Scanner. Zum Einsteigen klappt der Renault den gesamten Dachbereich nach hinten, über eine schräge Rampe können auch Rollstuhlfahrer barrierefrei an Bord rollen.

Bild: Renault

Das 4,95 Meter lange Ergebnis heißt Mission E Cross Turismo und soll mit rund 600 PS Systemleistung in 3,5 Sekunden auf Tempo 100 und in weniger als 12 Sekunden auf 200 km/h beschleunigen Porsche

Porsche Mission E Cross Turismo

Wer sich doch etwas schneller als mit Stadttempo fortbewegen will, wird bei Porsche fündig. Die Stuttgarter legen in Sachen E-Mobilität nach, haben einen aufgebockten Panamera Sport Turismo mit der bereits bekannten Mission-E-Studie gekreuzt. Das 4,95 Meter lange Ergebnis heißt Mission E Cross Turismo und soll mit rund 600 PS Systemleistung in 3,5 Sekunden auf Tempo 100 und in weniger als 12 Sekunden auf 200 km/h beschleunigen. Die Reichweite gibt Porsche mit mehr als 400 Kilometern an, zahlreiche Kavalierstarts dürften den Aktionsradius allerdings einschränken. Immerhin: Dank 800-Volt-Technik sollen die Akkus in 15 Minuten aufgeladen sein.

Bild: Porsche

Ebenfalls im Kombi-Kleid, allerdings deutlich bodenständiger, tritt der Subaru Viziv Tourer auf. Die Studie könnte den Levorq-Nachfolger vorwegnehmen Subaru

Subaru Viziv Tourer

Ebenfalls im Kombi-Kleid, allerdings deutlich bodenständiger, tritt der Subaru Viziv Tourer auf. Die Studie könnte den Levorq-Nachfolger vorwegnehmen, ob die reichlich zerklüftete Front allerdings so in Serie geht, ist fraglich. Auch haben die Designer, wie so oft bei Messe-Autos, auf Außenspiegel und Türgriffe verzichtet. Letztere dürften auf jeden Fall noch hinzu kommen, den Blick nach hinten könnten dagegen zukünftig Kameras übernehmen.

Bild: Subaru

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