MenüZurück
Wird geladen.

Aston Martin Vantage

Dieser Brite will den Porsche 911 jagen

Der Vantage von Aston Martin gibt nicht viel auf den aristokratischen Auftritt. Der reinrassige Sportler will den Porsche 911 herausfordern.

  • zurück
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • vor
Aston Martin Vantage Aston Martin

Fighter statt Gleiter

Während der vor Jahresfrist eingeführte DB11 so etwas ist wie der Aristokrat unter den Supersportwagen und den perfekten Gentleman auf Räder gibt, hat sich sein kleiner Bruder Vantage zum genauen Gegenteil entwickelt. Wenn das Coupé im Juni zu Preisen ab 154.000 Euro in den Handel kommt, pfeift es deshalb auf die bei Aston Martin so übliche Attitude des automobilen Hochadels und gibt den Angreifer, dessen Attacke vor allem ein Ziel hat: Den Porsche 911.

Bild: Aston Martin

Aston Martin Aston Martin

Kurzstrecken-Rakete

Doch der Vantage setzt nicht nur auf ein aggressives, polarisierendes Design mit eng zusammen gekniffenen Leuchten, einem Kühlerschlund mit einer Unterlippe die fast am Asphalt schleift, einer Silhouette, die eine Spannung hat wie ein Raubtier vor dem Sprung und dem Heck mit seinem riesigen Diffusor.

Bild: Aston Martin

Aston Martin Aston Martin

Auf Porsche 911-Jagd

Vor allem setzt er auf einen Motor, der über jeden Zweifel erhaben ist: Den vier Liter großen V8-Turbo des Kooperationspartners AMG aus Affalterbach. Zwar kommt der auch schon im DB11 zum Einsatz und hat genau wie dort 510 PS und 685 Nm. Doch die Wirkung ist eine ganz andere. Bei Vollgas ist er wegen der geänderten Übersetzung zwar etwas langsamer als der DB11 und schafft nur 314 statt 322 km/h. Doch dafür ist er wie es sich für einen Rennwagen mit Straßenzulassung gehört der bessere Sprinter und nimmt seinen großen Bruder drei Zehntel ab: Gerade einmal 3,6 Sekunden vergehen, bis das Coupé bei Tempo 100 ist. Also die geeignete Rezeptur, um dem Platzhirschen aus Zuffenhausen den Garaus zu machen.

Bild: Aston Martin

Aston Martin Aston Martin

Brite im Sport-Dress

Nicht umsonst ist der Vantage bei identischer Plattform 30 Zentimeter kürzer, hat zehn Zentimeter weniger Radstand und wiegt vor allem fünf Zentner weniger. Dazu gibt es im Heck ein anderes übersetztes Getriebe mit schnellerer Folge für die acht automatischen Gänge, die drei Fahrprogramme sind schärfer programmiert, die Lenkung ist sehr viel direkter und das Blasorchester im Diffusor unter dem Heck schlägt andere Töne an.

Bild: Aston Martin

Aston Martin Aston Martin

Austrainierter Sportler

Während man sich im DB11 ganz entspannt zurücklehnt und schon damit zufrieden ist, dass man um die schiere Kraft des Sportwagens weiß, will man sie im Vantage nicht nur ausprobieren, sondern auch ausreizen. Schneller und immer schneller will man mit dem Wagen fahren und, mit jeder Kurve steigt der Mut und irgendwann fühlt sich die Landstraße gefährlich nach Rennstrecke an. Dazu kommen eine perfekte Gewichtsverteilung von 50:50 und eine besonders steife Aluminium Karosserie.

Bild: Aston Martin

Aston Martin Aston Martin

Nah am Asphalt

Die Raserei genießt man in einer dunklen Höhle, die sich ebenfalls deutlich vom DB11 unterscheidet. Nicht nur, weil im Fond die ohnehin unbrauchbaren Rücksitze fehlen, sondern weil alles etwas gedrungener ist, sich etwas stärker auf den Fahrer fokussiert und alles etwas funktionaler ist.

Bild: Aston Martin

Aston Martin  Aston Martin

Schalterwüste

Auch das unten abgeflachte Lenkrad liegt exzellent in der Hand. Trotz des noblen Interieurs muss jedoch etwas Kritik sein: Die Kommandozentrale auf dem Mitteltunnel ist hoffnungslos überladen.

Bild: Aston Martin

Aston Martin Aston Martin

Designerstück

Aston Martin gilt als Synonym für ebenso schöne wie starke Sportwagen. Der V8 Vantage steht ab Juni beim Händler und ist knapp 23.000 Euro billiger als der Porsche 911 Turbo, für den man 176.930 Euro hinlegen muss.

Bild: Aston Martin

  • zurück
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • vor

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×