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Jaguar I-Pace

Der Tesla-Fighter von der Insel

VonHolger Holzer
Quelle:Spotpress

Jaguar stand über Jahrzehnte für Sportwagen und Sechszylindermotoren. Nun sagen die Briten aber mit einem Elektro-SUV der E-Konkurrenz den Kampf an.

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Jaguar I-Pace - Britanniens Tesla-Fighter Jaguar

Kampfansage

Das Tesla Model X erhält Konkurrenz aus Großbritannien. Nachdem zunächst die Studie des Elektro-SUVs I-Pace rund anderthalb Jahre über diverse Messen getingelt ist, hat Jaguar nun die Serienvariante vorgestellt. Über fast 500 Kilometer Reichweite im WLTP-Zyklus verfügt das Fahrzeug, in 4,8 Sekunden wird Tempo 100 erreicht. Die Preisliste für den im Sommer erscheinenden Geländewagen startet bei 77.850 Euro.

Bild: Jaguar

Zwei E-Motoren, je einer pro Achse, stellen ein Drehmoment von 696 Nm zur Verfügung und erzeugen eine Leistung von 294 kW/400 PS Jaguar

Nicht groß, nicht klein

Der von Magna Steyr im Jaguar-Auftrag gebaute I-Pace verfügt eher über Standardmaße in der SUV-Mittelklasse. Die Länge beläuft sich auf 4,68 Meter, der Kofferraum verfügt über ein Volumen von 656 Litern bei voller Bestuhlung (1453 Liter mit umgelegter Rückbank). Dank des platzsparenden E-Antriebs geht es im Innenraum aber immerhin geräumiger zu als bei der Konkurrenz.

Bild: Jaguar

Fast 500 Kilometer Reichweite im strengen WLTP-Zyklus sollen möglich sein Jaguar

Ein wahrer Sprinter

Beim Antrieb macht dem E-SUV aber so schnell keiner was vor. Zwei Elektromotoren, je einer pro Achse, stellen einen Drehmoment von knapp 700 Nm zur Verfügung und erzeugen eine Leistung von 294 kW/400 PS. Mit Strom versorgt wird das Duo von einer 90 kWh großen Batterie, die im Fahrzeugboden untergebracht ist.

Bild: Jaguar

Fast 500 Kilometer Reichweite im strengen WLTP-Zyklus sollen möglich sein Jaguar

Die Frage nach dem Saft

Bei entsprechender Stromstärke lädt der Allrader an der Steckdose schnell. Jaguar versichert eine 80-prozentige Füllung innerhalb von 40 Minuten an einem 100-kWh-Anschluss. Diese sind aber (noch) extrem selten zu finden, weshalb es in der Praxis wohl länger dauern dürfte. An einer gängigen CCS-Schnellladesäule (22 kWh) sind um die vier Stunden zu erwarten. An der heimischen Wandladestation dürfte eine Nachtschicht vonnöten sein.

Bild: Jaguar

Auch innen bleibt der Jaguar nah an der Studie Jaguar

Modernes Innenleben

Im Vergleich zur zuvor gezeigten Studie hat sich in der Serienvariante des I-Pace nur wenig geändert. Auch der Innenraum ist weitestgehend gleichgeblieben.

Bild: Jaguar

Mit dem Gesamtpaket des I-Pace muss sich Jaguar trotz der schlechteren Ladeinfrastruktur nicht vor Tesla mit seinem Model X verstecken Jaguar

Ernstzunehmende Konkurrenz

Trotz der schlechteren Ladeinfrastruktur muss sich Jaguar aber nicht vor Tesla mit seinem Model X verstecken. Die Kalifornier geben für ihr Elektro-SUV zwar eine Reichweite von bis zu 565 Kilometern an – allerdings nach dem deutliche optimistischeren NEFZ-Zyklus. Beim Preis hat Jaguar sogar noch deutlicher die Nase vorn: Während die Briten noch unter 80.000 Euro starten, wollen die Amerikaner schon für das Basismodell rund 100.000 Euro. Allerdings ist es mit gut fünf Metern Länge auch eine Ecke größer als der I-Pace.

Bild: Jaguar

Knapp anderthalb Jahre hat Jaguar die Studie seines Elektro-SUV auf diversen Messen gezeigt und erste Daten genannt Jaguar

Neue Wettbewerber aus Deutschland

Stärkere Konkurrenz droht dem Briten daher möglicherweise künftig aus Deutschland. Mercedes hat mit dem EQ C ein ähnliches Modell mit vergleichbaren Rahmendaten für 2019 angekündigt. Und auch Porsche und Audi planen Elektro-SUVs mit Reichweiten jenseits der 500 Kilometer.

Bild: Jaguar

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