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Toyota Yaris im Test

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Fahrspaß gibt's nur mit dem Diesel

Beim Antrieb hätten sich die Japaner mehr einfallen lassen müssen. Es fehlt beispielsweise ein gutes Downsizing-Konzept. dpa

Beim Antrieb hätten sich die Japaner mehr einfallen lassen müssen. Es fehlt beispielsweise ein gutes Downsizing-Konzept.

Starten wird der Yaris mit drei Motoren - einem 1,0 Liter großen Dreizylinder-Benziner mit 51 kW/69 PS, einem Vierzylinder mit 1,33 Liter Hubraum und 73 kW/99 PS und dem bekannten Diesel. Er schöpft aus 1,4 Liter Hubraum 66 kW/90 PS und ist für den Fahrspaß die beste Wahl. Auch ihm müssen zwar 175 km/h genügen, und für den Sprint von Null auf 100 km/h braucht er stolze 10,8 Sekunden. Doch mit 205 Nm hat er zumindest in der Rushhour und auf der Stadtautobahn genügend Dampf. So kommt man flott von der Ampel weg, sticht im Rennen und den letzten Parkplatz manch anderen Kleinwagen aus und genießt den Yaris als handlichen und wendigen Stadtflitzer.

Allerdings zahlt man dafür einen hohen Preis: Der Diesel kostet fast 2.000 Euro mehr als der große Benziner. Da muss man viel fahren, bis sich dieser Motor bezahlt macht.

Alles in allem ist der neue Yaris ein ganz zeitgemäßer Kleinwagen geworden. dpa

Alles in allem ist der neue Yaris ein ganz zeitgemäßer Kleinwagen geworden.

Doch die Ingenieure waren nicht ganz untätig, zum Beispiel bei der Unterhaltungselektronik. So gibt im Yaris das Infotainment-System Toyota Touch seinen Einstand. Das wird für 550 Euro Aufpreis zur vielleicht pfiffigsten und auf jeden Fall günstigsten Navigation im Segment. Über ein Handy mit dem Internet verknüpft, holt es die Sonderziele von Google ins Auto. Dank spezieller Apps, für die sich Toyota vom iPhone inspirieren ließ, informiert es über das Wetter, die Benzinpreise in der Umgebung und den aktuellen Stand des Facebook-Profils. Vielen Kunden könnte das sogar wichtiger sein als Fahrspaß oder Laufkultur.

Fazit: Bis auf den Antrieb ist der Yaris gut gelungen So ist der neue Yaris am Ende doch ein ganz zeitgemäßer Kleinwagen geworden. Er sieht gut aus, bietet viel Platz auf wenig Raum, hält mit seiner Elektronik den Anschluss an die Zukunft und bewahrt beim Preis das nötige Augenmaß. Zwar trüben die Motoren den Glanz, doch ist mit dem Hybrid-Antrieb ja Abhilfe in Sicht. Denn der wird nicht nur sparsamer, sondern auch sportlicher als der Rest der Familie.

Datenblatt: Toyota Yaris 1.4 D
Motor und Antrieb
Vierzylinder-Common-Rail-Diesel
Hubraum: 1.364 ccm
Max. Leistung: 66 kW/90 PS bei 3.800 U/min
Max. Drehmoment: 205 Nm bei 1.800 - 2.800 U/min
Antrieb: Frontantrieb
Getriebe: 6-Gang-Schaltgetriebe

Maße und Gewichte
Länge: 3.885 mm
Breite: 1.695 mm, Höhe: 1.510 mm, Radstand: 2.510 mm
Leergewicht: 1.060 kg
Zuladung: 465 kg
Kofferraumvolumen: 286 - 789 Liter

Fahrdaten
Höchstgeschwindigkeit: 175 km/h
Beschleunigung 0 - 100 km/h: 10,8 s
Durchschnittsverbrauch: 3,9 Liter/100 km
Reichweite: 1.080 km
CO2-Emission: 104 g/km
Kraftstoff: Diesel, Schadstoffklasse: EU5

Kosten
Basispreis der Modellreihe: 11.675 Euro
Grundpreis 1.4 D4D Fünftürer: 17.050 Euro
Typklassen: HP 15/VK 18/TK19
Kfz-Steuer: 133 Euro/Jahr
(Alle Daten laut Hersteller, GDV, Schwacke)

Kommentare (1)

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lukas

13.10.2011, 22:01 Uhr

Was bringt es ein Auto zu testen das man noch nicht gefahren ist? Nichts. Was bringt ein Test mit falschen Informationen? Verwirrung! Der Yaris ist keine 5, sondern 10cm gewachsen. Der Radstand hat sich nicht um 5, sondern um 10cm verlängert. Ein kleiner Zahlendreher mit großer Wirkung.
Das sie den Wagen nie gefahren sind erkennt man an der Kritik am Diesel, denn dieser wurde einfach gänzlich falsch bewertet. Klassenbester Dieselmotor sollte da eigentlich stehen, denn schaut man zur Konkurrenz, kann kein 85-100PS Diesel mit dem 1.4 D-4D auch nur annähernd mithalten, sowohl bei der Leistung, als auch beim Verbrauch. "stolze" 10,8 Sekunden auf 100, für einen 90PS Selbstzünder eher beeindruckende 10,8. Und der Vortrieb endet nicht bei den 175km/h aus dem Datenblatt (woher Sie wohl sämtliche Informationen bezogen haben) nein ich selbst bin den Yaris Diesel schon über 200km/h gefahren - im Yaris 2.
Auch wenn ich mich jetzt viel über den Diesel aufrege... der eigentliche Knüller ist dieser Abschnitt:
"Außerdem entdeckt man im neuen Cockpit plötzlich ein paar praktische Ablagen und weiß endlich, wohin mit Handy oder Haustürschlüssel."
Hier beweißt der Autor endgültig, das er noch nie im Yaris saß, weder im alten noch im neuen. Warum... ganz ehrlich, ist mir zu blöd zum erklären. Da genügt die Google Bildersuche. Leider ist es auch Google der als achtes Ergebnis auf die Suche nach "Yaris 2011 Test" diesen... naja... "Test" listet.

Ich hoffe wenigstens mit einem Satz behält der Autor recht: das der Yaris HSD / Hybrid sowohl der sparsamste, als auch der sportlichste der 4 Motorvarianten wird. Dann wird dieser hoffentlich meinen 06er Yaris 1.3 Exe ablösen.

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