Handelsblatt App
Jetzt 4 Wochen für 1 € Alle Inhalte in einer App
Anzeigen Öffnen
MenüZurück
Wird geladen.

25.04.2016

10:18

Finanzplatz Vaduz

Oh, wie schön war Liechtenstein

Von: Holger Alich

PremiumVor acht Jahren erlebte das Fürstentum seinen „Panama“-Moment. In der Hauptrolle: Ex-Post-Chef Zumwinkel. Der Fall zeigt, dass öffentlicher und politischer Druck etwas bewirken kann – auch wenn manch einer leiden muss.

Verhaltener Optimismus am Finanzplatz Liechtenstein. Reuters

Das Schloss in Vaduz

Verhaltener Optimismus am Finanzplatz Liechtenstein.

Zürich Die Kamerateams schon standen bereit, als die Steuerfahnder an diesem Februar-Morgen beim damaligen Post-Chef Klaus Zumwinkel klingelten. Mit Hilfe seiner Liechtensteiner Stiftung „Devotion Family Foundation“ hatte der Top-Manager knapp eine Million Euro Steuern hinterzogen.

Das war im Februar 2008. Zumwinkels Daten hatten die Fahnder von Heinrich Kieber. Der Ex-Mitarbeiter der fürstlichen LGT Bank hatte Material von über 4000 Stiftungen und Kunden aus 13 Ländern seinem Arbeitgeber gestohlen und für angeblich 4,6 Millionen Euro an die deutschen Behörden verkauft.

Die Zumwinkel-Affäre würde man heute vermutlich „Liechtenstein Leaks“ nennen. Acht Jahre später fegt nun der Sturm der Aufregung über das Offshore-Paradies Panama hinweg. Der Fall Liechtenstein zeigt, dass der öffentliche und politische Druck etwas bewirken kann.

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×