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21.07.2022

19:45

Geld anlegen

„Die Zeit des Magic Money ist vorbei“: Was sich für Anleger durch die Zinswende ändert

Von: Jakob Blume, Carsten Herz, Peter Köhler, Andreas Neuhaus, Anke Rezmer

PremiumDie Europäische Zentralbank erhöht erstmals seit langem den Leitzins, das signalisiert für Anleger neue Verhältnisse. Ein Überblick zum Investieren in der Zinswende.

Euro imago images/Future Image

2-Euro-Münze

Für Geld, das auf Tages- und Festgeld- oder auch Girokonten geparkt ist, ist der Zinsschritt der EZB eine gute Nachricht.

Frankfurt, Zürich Seit Donnerstag ist der wichtigste Leitzins im Euro-Raum erstmals seit elf Jahren nicht mehr negativ. Für Anleger signalisiert diese geldpolitische Wende neue Verhältnisse: Höhere Zinsen machen Anleihen und Geld auf Konten theoretisch wieder attraktiver.

Das gilt jedoch nur, wenn es real – also nach Abzug der Inflation – wieder Ertrag gibt. Und das ist bisher selten. Bei Aktien, Immobilien und alternativen Anlagen fallen hingegen höhere Kosten zur Schuldenfinanzierung ins Gewicht. Gold leidet als Anlage ohne laufenden Ertrag, es sei denn, Krisen verschärfen sich und ein Hort besonderer Sicherheit ist gefragt. Der Handelsblatt-Überblick zum Investieren in der Zinswende.

Aktien kaufen: Was die Zinswende der EZB für Wertpapiere bedeutet

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