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28.02.2022

13:58

Ukraine-Krieg

Norwegens Staatsfonds zieht sich aus Russland zurück

Von: Ingo Narat

Der größte Staatsfonds der Welt wendet sich von russischen Anlagen ab. Er reagiert damit auf die Invasion in die Ukraine.

Norwegens Staatsfonds zieht sich aus Russland zurück dpa

Ölfeld in der Nordsee

Der norwegische Staatsfonds ist in den 90er-Jahren gegründet worden, um die Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft anzulegen und für die Zeit nach der Erschöpfung der Rohstoffvorräte vorzusorgen.

Frankfurt Norwegens staatlicher Pensionsfonds will seine Investments in Russland verkaufen. Das teilte die Regierung am Sonntag in Oslo mit. Der Finanzminister des Landes sagte, ein Rückzug sei angesichts der politischen Entwicklung notwendig.

Der Pensionsfonds ist mit umgerechnet rund 1,2 Billionen Euro der größte Staatsfonds der Welt. Die Russlandinvestments belaufen sich auf 2,5 Milliarden Euro und damit 0,2 Prozent des Gesamtkapitals. Der Staatsfonds ist erfolgreich mit seinen Anlagen: Noch Ende Januar hatte er einen Ertrag von 14,5 Prozent für das vergangene Jahr gemeldet.

Der russische Anlagebestand ist nach einer Fondssprecherin zunächst eingefroren, ein Plan für den Verkauf soll entwickelt werden. Bei einer ähnlichen Aktion vor sieben Jahren war die Entscheidung für einen Ausstieg aus Kohleproduzenten getroffen worden. Die Umsetzung des Plans benötigte mehrere Monate.

Momentan sind die größten russischen Aktienbestände laut den verfügbaren Daten für Ende 2020 Sberbank, Gazprom und Lukoil. Die aktuelleren Bestände werden am Donnerstag veröffentlicht.

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