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03.01.2019

17:30

Ausblick 2019 – Geldanlage

Anleger sollten ihr Depot auf einen möglichen Abschwung vorbereiten

Von: Andrea Cünnen, Astrid Dörner, Anke Rezmer

Auf dem Aktienmarkt könnte es 2019 kräftig ruckeln. Der Brexit und der Handelskonflikt stimmen vorsichtig. Gibt es dennoch Einstiegschancen?

Der Dax wird für Europas Schwäche abgestraft. ddp images/Joachim G. Pinkawa /

Bulle und Bär

Der Dax wird für Europas Schwäche abgestraft.

Frankfurt, New YorkZuversicht sieht anders aus: „Aus Anlegersicht ist davon auszugehen, dass 2019 vermutlich volatiler, am Ende aber weniger verlustreich verlaufen könnte als 2018.“ So vorsichtig drückt sich Martin Lück aus, einer der leitenden Kapitalmarktstrategen beim Fondsgiganten Blackrock.

Dieser glimpfliche Ausblick gilt nur, wenn der von US-Präsident Donald Trump angezettelte Handelskrieg nicht eskaliert, der Brexit halbwegs geordnet vonstattengeht, Investoren dem hochverschuldeten Italien nicht den Rücken kehren und die Wirtschaft zumindest moderat weiterwächst.

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Kommentare (1)

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Frau Edelgard Kah

04.01.2019, 20:14 Uhr

Sehr geehrte Damen Redakteure,

in den letzten Tagen und Wochen ärgere ich mich stets und ständig über das saudumme Geschwätz sogenannter "Experten". Um diesen Verdruß zu verstehen, bedarf es einer Meßlatte.

Als Meßlatte und zu Verständniszwecken erzähle ich Ihnen von einem begnadeten Fondsmanager unseres privaten Bekanntenkreis, der in seinem Berufsleben große Erfolge erzielte. Aber auch privat verdanken wir ihm viele gute Ratschläge. Aber wie sahen diese Ratschläge nun eigentlich aus?

Unser Bekannter gab sich nie als allwissend aus, sondern im Gegenteil als unwissend. Fragte man ihn beispielsweise was er davon halte, sich ein paar Siemens-Aktien ins Depot zu legen, so lautetet die Antwort ungfähr wie folgt: "Bei Siemens haben Sie das Risiko 1, das Risiko 2 und das Risiko 3. Aber auch die Chance 1, die Chance 2 und die Chance 3. Ich würde meinen, dass im Augenblick die Chancen leicht überwiegen. Vielleicht versuchen Sie Ihr Glück mit einer kleinen Stückzahl".

Sie haben sicher gemerkt, dass Risiken und Chancen zwei Seiten ein und derselben Medaille sind und es horrender Unfug ist, eine dieser beiden Seite ausblenden zu wollen. Beispiele für diesen horrenden Unfug brauchen wir nicht lange zu suchen. Natürlich ist es möglich (möglich ist grundsätzlich alles), dass die FED ihre Zentralbankpolitik überzieht und dadurch den US-Konjunkkturaufschwung abwürgt. Aber zu den zu diskutierenden Möglichkeiten zählt eben auch, dass die Banker ihr Handwerk verstehen und Maß halten.

Ein zweites Beispiel. Natürlich ist es theoretisch durchaus denkbar, dass es zwischen den USA und China zu einem Handelskrieg kommen könnte. Wie gesagt, möglich ist wirklich alles. Aber sowohl in den USA wie auch in China wissen mittlerweile schon die Kinderschüler, dass einen solchen Krieg niemand gewinnen kann und dass er beiden Ländern wirtschaftlich und politisch schweren Schaden hinzufügen würde.

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