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07.09.2022

11:31

Banken-Gipfel 2022

Der Handelsblatt-Banken-Gipfel: Die wichtigsten Aussagen des Vormittags im Newsblog

Von: Leonidas Exuzidis, Elisabeth Atzler, Andreas Kröner, Dennis Schwarz, Christian Wermke, Tobias Gürtler

Erster Tag des Banken-Gipfels in Frankfurt +++ Bafin-Chef Branson über die Lage der Finanzindustrie +++ Wo steht N26? +++ Christian Sewing und seine drei Lektionen +++ Der Newsblog.

  • Beim Banken-Gipfel des Handelsblatts diskutieren die führenden Köpfe der Bankenbranche, Tech-Szene und Finanzpolitik.

  • Das große Thema auf dem diesjährigen Gipfel: Banking in der Zeitenwende – wie die Finanzwelt auf Ukraine-Krieg, Inflation und steigende Risiken reagiert.

  • Am Mittwoch, dem ersten Tag der Veranstaltung, sprechen unter anderem Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing, Andrea Orcel, der CEO der italienischen Unicredit und Bafin-Chef Mark Branson.


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Leonidas Exuzidis
Das weitere Programm des Banken-Gipfels finden Sie hier: https://veranstaltungen.handelsblatt.com/bankengipfel/jahrestagung-2022/agenda-2022/

Morgen Vormittag sind wir wieder mit einem Newsblog vor Ort, wenn unter anderem Bundesfinanzminister Christian Lindner spricht. Die Veranstaltung begleiten wir in unseren digitalen Kanälen weiterhin engmaschig. Wir bedanken uns für Ihr Interesse und wünschen noch einen schönen Tag.
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Leonidas Exuzidis
Im Gespräch mit Sebastian Matthes hat Valentin Stalf, der Co-Gründer und Chef von N26, die wichtigsten Herausforderungen für die kommenden Monate skizziert. Man wolle in den nächsten 24 Monaten profitabel werden, sagte Stalf. Und zuletzt hat Mark Branson, der Präsident der Bafin, aufgezeigt, wie es um das deutsche Finanzsystem steht und welche Bereiche die Aufseher besonders im Blick haben. 
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Leonidas Exuzidis
Ein ereignis- und erkenntnisreicher Vormittag geht nun in eine kurze Pause. Zunächst hat Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing dargelegt, welche drei Lehren er aus den vergangenen Jahren gezogen hat. Im Anschluss hat Andrea Orcel, der CEO der italienischen Unicredit, die wirtschaftliche wie politische Situation in Italien dargelegt – und erklärt, welche Rolle das Bankensystem aktuell einnimmt. 
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Leonidas Exuzidis
Das Gespräch mit Mark Branson ist beendet. An dieser Stelle endet auch die Berichterstattung in diesem Liveblog. 
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Tobias Gürtler
"Die Bafin muss auch mal Grenzen austesten", hatte Branson zu seinem Amtsantritt gesagt. Hat er das inzwischen getan? "Die Grenzen, die wir überschritten hatten, waren eher interne Hemmungen", antwortet Branson.
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Tobias Gürtler

Greenwashing ist kein Finanzstabilitätsproblem, sondern ein Verbraucherschutzproblem. Aber es ist ein Thema, das uns als Bafin sehr beschäftigt.

Mark Branson

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Leonidas Exuzidis
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Tobias Gürtler
Zum Thema ESG sagt Branson: "Was ich als sozial sehe, was Sie als sozial sehen – das können ganz verschiedene Sachen sein." Das in einer Taxonomie zu fassen, sei unmöglich. Und helfe Anlegern nicht. Die Bafin lege deshalb stattdessen mehr wert auf Transparenz bei ESG-Produkten.
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Tobias Gürtler
"Jetzt ist nicht die Zeit zu sagen: Bahn frei für Banken zu agieren. Das ist aus meiner Sicht unlogisch. Der Kapitalpuffer ist Risikopuffer für eine mögliche Krise", sagt Branson. Diesen Puffer gelte es beizubehalten, er könne noch nötig werden – im nächsten Jahr.
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Leonidas Exuzidis
Yasmin Osman im Gespräch mit Mark Branson
Yasmin Osman im Gespräch mit Mark Branson   Bild: Marc-Steffen Unger
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Leonidas Exuzidis

Jetzt ist nicht die Zeit zu sagen: Bahn frei für die Banken, sich mit weniger Kapital zu füllen.

Mark Branson

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Tobias Gürtler
"Was wir aus den Marktdaten sehen: Die Banken denken auch schon in die Richtung, dass sie vorsichtig agieren müssen", sagt Branson mit Blick auf die Kreditvergabe.
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Tobias Gürtler
"Der Markt hat viel im Voraus eingepreist", sagt Branson zur bevorstehenden Zinsentwicklung. Kurzfristig könnten viele, vor allem kleinere Banken mit Kaptalknappheit zu kämpfen habe. Entscheidend sei jedoch die lange Sicht.
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Leonidas Exuzidis
Bild: Marc-Steffen Unger
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Tobias Gürtler
Noch sei das Bankensystem robust, sagt Branson. Aber "die Lage ändert sich von Woche zu Woche". Es brauche vor allem ein gutes Risikomanagement und gut gefüllte Kapital- und Liquiditätspolster. "Dann bleiben die Banken stark und können die Kunden durch die schwierigen Zeiten begleiten, die Sie erleben und erleben werden."
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Leonidas Exuzidis
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Tobias Gürtler
Die zwei weiteren großen Probleme, denen die Banken begegnen müssten, so Branson: Die Energiekosten und die Entwicklung des Immobilienmarkts
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Tobias Gürtler
Für manche Banken werde es aber zunächst ein hartes Jahr, bevor in den folgenden Jahren die positiven Effekte des Zinsanstiegs überwiegen würden, prognostiziert Branson. "Das haben wir natürlich ganz genau im Blick." Ein paar Dutzend kleinere Institute könnten deshalb kurzzeitig in Schwierigkeiten geraten.
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Tobias Gürtler
"Sehr positiv für das Bankengeschäft ist der Zinsanstieg. Das ist wahnsinnig gut für das Kerngeschäft der Banken", sagt Branson. Das zeige sich auch in den aktuellen Geschäftszahlen. Natürlich gebe es Unwägbarkeiten und Probleme in diesem Umfeld, aber nicht alles sei negativ.
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Leonidas Exuzidis
Bild: Marc-Steffen Unger
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