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29.11.2022

13:22

Banken

HSBC verkauft kanadisches Geschäft an Royal Bank of Canada

Die Royal Bank of Canada übernimmt für umgerechnet 9,7 Milliarden Euro das kanadische Geschäft der britischen Großbank. Die Transaktion soll bis Ende 2023 abgeschlossen werden.

Die Bank steht unter Druck, höhere Gewinne zu erwirtschaften AP

HSBC

Die Bank steht unter Druck, höhere Gewinne zu erwirtschaften

Frankfurt Die HSBC hat sich über den Verkauf ihres milliardenschweren kanadischen Geschäfts an die Royal Bank of Canada (RBC) geeinigt. Das größte kanadische Geldhaus erwerbe die HSBC-Tochter für 13,5 Milliarden kanadische Dollar (9,7 Milliarden Euro), teilte die britische Großbank am Dienstag mit. Hinzu kämen noch rund eineinhalb Milliarden Dollar für Schulden und Vorzugsaktien. Die Transaktion soll bis Ende 2023 abgeschlossen werden und der HSBC einen Vorsteuergewinn von 5,7 Milliarden Dollar einbringen.

Mit der Übernahme weitet die RBC ihre Anteile auf dem Heimatmarkt um zusätzliche 130 Filialen und 780.000 Privat- und Firmenkunden aus. Die HSBC steht unter Druck, höhere Gewinne zu erwirtschaften, nachdem der chinesische Mehrheitsaktionär Ping An im April die Aufspaltung des Bankkonzerns gefordert hatte. Das Geldhaus hatte bereits angekündigt, aus dem Massengeschäft in den USA auszusteigen und seine französische Retail-Bank zu verkaufen.

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