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16.12.2021

19:09

Bilanzskandal

Gericht zweifelt Wirecard-Bilanzen an – EY zittert

Von: Nele Höfler, Michael Verfürden, Volker Votsmeier

Insolvenzverwalter Jaffé will Bilanzen des früheren Dax-Konzerns annullieren lassen. Das Landgericht München zeigt sich offen dafür. EY gerät weiter unter Druck.

Wirecard-Insolvenzverwalter Michael Jaffé will zwei Jahresbilanzen und Hauptversammlungsbeschlüsse annullieren lassen. dpa

Verhandlung in München

Wirecard-Insolvenzverwalter Michael Jaffé will zwei Jahresbilanzen und Hauptversammlungsbeschlüsse annullieren lassen.

München, Düsseldorf Es herrschte Stille im Saal 134 des Landgerichts München I, als Richter Helmut Krenek am Donnerstag das Wort erhob: „Wenn dieses Geschäft nicht existiert hat und dann sinngemäß auch die Bilanzen nicht stimmen, dann ist der Jahresabschluss nichtig“.

Die 5. Kammer für Handelssachen des Landgerichts verhandelte eine Klage des Wirecard-Insolvenzverwalters Michael Jaffé. Er will die mutmaßlich gefälschten Bilanzen des Zahlungsdienstleisters für die Geschäftsjahre 2017 und 2018 annullieren lassen.

Der Vorsitzende Richter Krenek zeigte sich in der Verhandlung schon früh dafür offen. Sollte nachgewiesen werden, dass es das in Frage stehende Vermögen von Wirecard nie gegeben hat, so Krenek, gehe es um Dimensionen, „bei denen an der Nichtigkeit nicht zu zweifeln“ sei.

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