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25.06.2020

15:19

Bilanzskandal

Whistleblower schickte der Bafin schon Anfang 2019 Material zu Wirecard

Von: Andreas Neuhaus

PremiumDie Finanzaufsicht wusste bereits deutlich früher von Unregelmäßigkeiten beim Zahlungsdienstleister. Die Bafin bestätigt einen entsprechenden Medienbericht.

Der Chef der Aufsichtsbehörde hat bereits Fehler seiner Behörde eingeräumt. Reuters

Bafin-Gebäude in Bonn

Der Chef der Aufsichtsbehörde hat bereits Fehler seiner Behörde eingeräumt.

Düsseldorf Die Finanzaufsicht Bafin hat bereits vor mehr als einem Jahr Insiderinformationen auf Unregelmäßigkeiten beim insolventen Zahlungsdienstleister Wirecard erhalten. Das erklärte die Bafin am Donnerstagnachmittag und bestätigte damit einen Bericht des Finanznachrichtendienstes Bloomberg.

Demnach hat schon Ende Januar 2019 ein Whistleblower der Aufsichtsbehörde Dokumente zu Wirecard zugespielt. Zu den Inhalten der zugespielten Dokumenten äußerte sich die Bafin nicht.

Immerhin waren sie aber wohl so relevant, dass die Bafin auf ihrer Basis sowie eines Bericht der „Financial Times“ (FT) eine Marktmanipulationsuntersuchung über Bilanzprobleme bei Wirecard startete. Bei der Staatsanwaltschaft wurde der Verdacht der Marktmanipulation aber erst ein Jahr später gemeldet.

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