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Credit Suisse

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Drei Milliarden Dollar im Ernstfall

Der Bond soll dabei so ausgestaltet werden, dass ein erstes Schadenereignis in einem Jahr nur mit maximal drei Milliarden Dollar angerechnet wird. Tritt dann ein zweites Ereignis ein, etwa eine Cyber-Attacke oder ein Ausfall der IT-Systeme, so dass der Gesamtschaden den Schwellenwert übersteigt, verfällt die Anleihe. Zum Vergleich: 2011 verursachte der verurteilte Betrugshändler der UBS, Kweko Adoboli, der Bank einen Schaden von 2,3 Milliarden Dollar.

Den Berichten zufolge soll bei dem Konstrukt der Credit Suisse der Schweizer Versicherer Zurich die ersten 700 Millionen Dollar Schaden zahlen. Die zweite Tranche soll dann rund 600 Millionen Dollar umfassen und via eines Katastrophenbonds von Investoren wie Hedgefonds oder anderen Großinvestoren gezeichnet werden.

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Als Preis für das eigegangene Risiko sei ein Zins im mittleren einstelligen Bereich die Rede. Die neuartige Anleihe soll eine Laufzeit von rund fünf Jahren haben, heißt es. Die genauen Eckwerte stehen aber noch nicht fest und sollen jetzt in Gesprächen mit potenziellen Investoren festgezurrt werden, heißt es.

Klar ist hingegen, was nicht durch den neuen Katastrophenbond gedeckt ist: Das sind Verluste aus Strafen, die die Behörden der Bank aufbrummen. Auch normale Handelsverluste im laufenden Geschäft sind nicht erfasst.

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