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04.04.2018

19:30

Cum-Ex-Geschäfte

Staatsanwaltschaft nimmt Manager der Deutsche-Börse-Tochter Clearstream ins Visier

Von: Sönke Iwersen, Andreas Kröner, Volker Votsmeier

PremiumIm Steuerskandal um Dividendentricks ermittelt die Staatsanwaltschaft Köln gegen einen Manager der Deutsche-Börse-Tochter Clearstream.

Ermittler durchsuchten die Zentrale der Börse in Eschborn. Deutsche Börse AG

„The Cube“, Firmensitz der Deutschen Börse

Ermittler durchsuchten die Zentrale der Börse in Eschborn.

Frankfurt, Düsseldorf Der Steuerskandal erreichte die Deutsche Börse in den frühen Morgenstunden des 7. September 2017. Ein ganzer Trupp Ermittler rückte in der Mergenthalerallee 61 in Eschborn an. Dort befindet sich das würfelförmige Glasgebäude „The Cube“, die Zentrale der Deutschen Börse.

Deren Tochter Clearstream zählt weltweit zu den größten Anbietern von Wertpapierdiensten und verwahrt für Kunden Vermögenswerte von rund 13 Billionen Euro. Pro Jahr wickelt Clearstream mehr als 100 Millionen Transaktionen ab. Einige davon riefen die Staatsanwaltschaft Köln auf den Plan.

Die Strafermittler vom Rhein bilden die Speerspitze im Kampf gegen den größten Steuerskandal der Republik. Cum-Ex nannten sich die Geschäfte, mit denen mehr als hundert Banken für sich und ihre vermögenden Kunden Aktien auf Kosten der Steuerzahler handelten. Papiere im Milliardenvolumen wurden dabei so hin- und hergeschoben, dass die Finanzämter durcheinanderkamen.

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