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10.05.2018

00:00

Finanzierung

Deutsche Banken meiden Geschäfte mit dem Iran – jetzt erst recht

Von: Elisabeth Atzler

PremiumViele deutsche Unternehmen halten sich bei Iran-Geschäften zurück. Sie müssen hohe Geldstrafen fürchten. Kleine Institute haben dagegen einen Vorteil.

Um die iranische Hauptstadt wie auch um Finanzierungen für Iran-Geschäfte machen die deutschen Banken einen Bogen. Moment/Getty Images

Teheran

Um die iranische Hauptstadt wie auch um Finanzierungen für Iran-Geschäfte machen die deutschen Banken einen Bogen.

Frankfurt Auch nachdem die US-Regierung das Atomabkommen aufgekündigt hat, hoffen deutsche Unternehmen weiter auf gute Geschäfte mit dem Iran. Ihr Problem: Die großen deutschen Banken ziehen nicht mit. Bisher nicht – und künftig erst recht nicht.

Sowohl die Deutsche Bank als auch die Commerzbank haben ihre zurückhaltende Geschäftspolitik mit Blick auf Iran-Geschäfte auch nach dem 2015 unterzeichneten Atomabkommen nicht geändert. Eine Kehrtwende gilt als unmöglich, wenn jetzt neue US-Sanktionen greifen. „Die Deutsche Bank war immer schon zurückhaltend bei der Finanzierung von Iran-Geschäften“, so das größte deutsche Geldhaus.

Auch andere deutsche Banken zeigten und zeigen sich vorsichtig. Kein Wunder: Es drohen hohe Strafen, wenn sie Sanktionen der USA missachten. Wie teuer ein Verstoß gegen Vorgaben der Amerikaner sein kann, bekam 2015 die Commerzbank zu spüren. Sie musste wegen Iran-Geschäften eine Geldbuße von 1,5 Milliarden Dollar zahlen. Die französische Großbank BNP Paribas musste sogar neun Milliarden Euro berappen.

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