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21.08.2022

01:31

Inflation

Medienbericht: Deutschen geht das Geld zum Sparen aus

Sparkassenpräsident Schleweis rechnet damit, dass ein Großteil der Deutschen bald nicht mehr sparen kann. Wegen der Inflation würden die gesamten Einkünfte für Lebenshaltungskosten fällig.

Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes rechnet damit, dass die hohe Inflation Verbraucher bald noch stärker belastet. dpa

Helmut Schleweis

Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes rechnet damit, dass die hohe Inflation Verbraucher bald noch stärker belastet.

Berlin Der Großteil der Bundesbürger gerät wegen der hohen Inflation zunehmend an seine finanziellen Grenzen. „Wir rechnen damit, dass wegen der deutlichen Preissteigerung perspektivisch bis zu 60 Prozent der deutschen Haushalte ihre gesamten verfügbaren Einkünfte – oder mehr – monatlich für die reine Lebenshaltung werden einsetzen müssen“, sagte Sparkassen-Präsident Helmut Schleweis der „Welt am Sonntag“ einem Vorabbericht zufolge.

Die Volks- und Raiffeisenbanken beobachten laut dem Zeitungsbericht eine ähnliche Entwicklung. „Die hohe Inflation entzieht den Verbrauchern Kaufkraft, dadurch sinkt die Sparfähigkeit“, sagte Andreas Martin, Vorstand des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR).

Dem Artikel zufolge fordern die Grünen, die Höhe der erlaubten Dispozinsen zu begrenzen. Der Zinsdeckel solle die Menschen vor ausufernden Kosten schützen, so der Grünen-Finanzpolitiker Stefan Schmidt gegenüber der „Welt am Sonntag“.

Von

rtr

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