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30.03.2022

12:42

Initiative aus Westfalen

Angst vor neuen Schieflagen – Sparkassen prüfen Bad Bank für kriselnde Landesbanken

Von: Elisabeth Atzler, Andreas Kröner

PremiumDie westfälische Sparkassenpräsidentin Liane Buchholz will verhindern, dass öffentlich-rechtliche Spitzeninstitute bei Schieflagen stets gestützt werden.

Die 57-Jährige wird innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe als mögliche Nachfolgerin von DSGV-Chef Helmut Schleweis gehandelt.

Liane Buchholz

Die 57-Jährige wird innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe als mögliche Nachfolgerin von DSGV-Chef Helmut Schleweis gehandelt.

Münster Die Sparkassen wollen verhindern, immer wieder kriselnde Landesbanken retten zu müssen – wie zuletzt 2019 die NordLB. Deswegen plädiert die westfälische Sparkassenpräsidentin Liane Buchholz nun für die Schaffung einer Bad Bank, mit deren Hilfe Landesbanken künftig leichter abgewickelt werden könnten.

„Wenn ein Institut in unserer Gruppe in Schwierigkeiten gerät, müssen wir das Kapital stärken. Andere Optionen haben wir nicht“, sagte Buchholz im Gespräch mit dem Handelsblatt. „Wir brauchen deshalb zusätzliche Instrumente, um im Zweifel auch abwickeln zu können.“

Sie habe deshalb in der Runde der Sparkassen-Regionalpräsidenten vorgeschlagen, „eine Abwicklungseinheit aufzubauen, die im Notfall Portfolios von Instituten übernehmen und diese dann über die Zeit abbauen kann“. Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) prüfe dies nun.

„So eine Bad Bank nutzt am Ende des Tages in einer Krise der gesamten Gruppe", sagte Buchholz. Setzt sich ihr Vorschlag durch, wäre das eine durchaus revolutionäre Änderung für den öffentlich-rechtlichen Bankensektor.

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