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25.06.2020

16:26

Interview

Hedgefondsmanager Hohn hält Wirecard-Sanierung für unmöglich: „Die Firma ist nicht zu retten“

Von: Kathrin Jones, Carsten Volkery

PremiumDer Shortseller Christopher Hohn warnte frühzeitig vor dem Finanzdienstleister – und wettete gegen ihn. Nun geht er hart mit den deutschen Aufsehern und Anlegern ins Gericht.

„Aus meiner Sicht ist Wirecard ein schwarzes Loch.“ The Children’s Investment Fund

Hedgefonds-Manager Christopher Hohn

„Aus meiner Sicht ist Wirecard ein schwarzes Loch.“

Frankfurt, London Der britische Hedgefondsmanager Christopher Hohn fordert ein schärferes Vorgehen der deutschen Aufseher im Wirecard-Skandal. „Ich frage mich, ob die deutschen Behörden der Firma nicht umgehend die Lizenz als Bank und Zahlungsdienstleister entziehen sollten“, sagte Hohn am Donnerstag im Interview mit dem Handelsblatt. „Sie können die Firma nicht einfach weitermachen lassen, sondern müssen die Wirecard-Kunden und das deutsche Bankensystem schützen.“

Hohn fordert eine umfassende Aufklärung des Bilanzskandals. „Ich denke, es wird noch mehr Übeltäter geben“, sagte er. „Ein Bilanzskandal dieser Größenordnung kann nicht von ein oder zwei Leuten begangen worden sein. Die deutschen Behörden müssen alle Verantwortlichen ausfindig machen.“

Scharf geht der Brite auch mit dem Aufsichtsrat von Wirecard ins Gericht: „Der Aufsichtsrat hat diese Machenschaften viel zu lange zugelassen. Der gesamte Aufsichtsrat hat versagt und sollte zur Verantwortung gezogen werden“, so Hohn.

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