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08.08.2022

18:22

Kryptobank

Schwierige Investorengespräche: Fintech Nuri bangt um Zukunft

Von: Andreas Kröner, Dennis Schwarz, Arno Schütze, Larissa Holzki

PremiumDie Berliner Kryptobank benötigt dringend neues Kapital. Doch nach der Insolvenz des amerikanischen Partners Celsius sind potenzielle Geldgeber zurückhaltend.

Kryptobank Nuri-Chefin Kristina-Walcker-Mayer  Nuri

Nuri-Chefin Kristina Walcker-Mayer

Das Fintech hat am Dienstag Insolvenz angemeldet.

Frankfurt, Düsseldorf Die Lage beim Berliner Fintech Nuri spitzt sich zu. Die angeschlagene Kryptobank brauche dringend neues Kapital, sagten mehrere mit dem Thema vertraute Personen dem Handelsblatt. Die Gespräche mit Investoren gestalteten sich jedoch schwierig.

Zwar sei die Suche nach neuen Geldgebern noch nicht endgültig gescheitert. Allerdings seien die Chancen, kurzfristig neue Investorengelder einzuwerben, angesichts der Insolvenz des US-Partners Celsius deutlich gesunken, sagten die Insider. Nuri wollte sich auf Anfrage des Handelsblatts nicht äußern.

Nuri ist das erste deutsche Fintech, das wegen des Krypto-Crashs in Bedrängnis gerät. In der Finanzbranche verfolgen viele die Entwicklung intensiv, weil sich auch die Frage stellt, wie groß die Ansteckungsgefahr zwischen dem Kryptomarkt und dem regulierten Bankwesen inzwischen ist. Nuri selbst hat nämlich keine Banklizenz, sondern arbeitet seit 2018 mit Solaris aus Berlin zusammen. Die Partnerschaft ermöglicht es Nuri, volllizenzierte Bankkonten mit Debitkarten über die Infrastruktur der Solarisbank anzubieten.

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