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27.05.2022

10:36

Landesbank

Bericht: NordLB rutscht in die roten Zahlen

Das Institut ist einem Bericht zufolge mit einem Verlust von 120 Millionen Euro ins neue Jahr gestartet. Grund sei vor allem der Zinsanstieg am Kapitalmarkt.

NordLB dpa

Zentrale der NordLB in Hannover

Die NordLB befindet sich auf Schrumpfkurs, nachdem sie Ende 2019 wegen fauler Schiffskredite von ihren Eignern mit 3,6 Milliarden Euro gerettet werden musste.

Frankfurt Die Norddeutsche Landesbank (NordLB) ist mit einem Verlust ins neue Jahr gestartet, berichtet Reuters unter Berufung auf Insider. Von Januar bis März belaufe sich das Minus vor Steuern bei der Landesbank auf rund 120 Millionen Euro.

Grund sei vor allem ein Zinsanstieg am Kapitalmarkt im ersten Quartal. Dies habe zu negativen Bewertungseffekten rund um Pensionsverpflichtungen geführt, zitiert die Nachrichtenagentur die Insider. Wichtige Kennziffern wie der Zins- und Provisionsüberschuss, die Risikovorsorge und die Kosten hätten sich hingegen eher positiv entwickelt. Die Bank lehnte einen Kommentar dazu auf Reuters-Anfrage ab und verwies auf die Veröffentlichung der Quartalszahlen am Dienstag.

Die NordLB war im Zuge des Umbaus 2021 operativ in die schwarze Zahlen zurückgekehrt und hatte erstmals seit vier Jahren wieder Gewinn gemacht. Das Vorsteuerergebnis lag bei 16 Millionen Euro. Der neue Bankchef Jörg Frischholz hatte Ende März auf der Bilanz-Pressekonferenz erklärt, die Bank sei im Januar und Februar mit einer „sehr erfreulichen Belebung“ vor allem im Neugeschäft ins Jahr gestartet. Der ehemalige HypoVereinsbank-Vorstand soll den Umbau der Hannoveraner Bank erfolgreich zu Ende bringen.

Denn die NordLB befindet sich auf Schrumpfkurs, nachdem sie Ende 2019 wegen fauler Schiffskredite von ihren Eignern mit 3,6 Milliarden Euro gerettet werden musste. Die Landesbank wird künftig kleiner und trennt sich vom Schiffsgeschäft. Die Zahl der Beschäftigten soll auf rund 3000 etwa halbiert werden.

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    In Finanzkreisen hieß es Reuters zufolge, die Bewertungsverluste dürften sich im sogenannten Fair-Value-Ergebnis für das erste Quartal niederschlagen. Das Zinsergebnis sei dagegen um rund vier Prozent gestiegen und auch der Provisionsüberschuss habe spürbar zugelegt, während die Bank die Verwaltungskosten gedrückt habe.

    Von

    rtr

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