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08.12.2021

17:09

Nach Greensill-Pleite

Privatbanken reduzieren Umfang ihrer Einlagensicherung drastisch

Von: Andreas Kröner

Gelder von Firmen und Privatkunden werden nur noch bis zu niedrigeren Obergrenzen abgesichert, Mittel von Versicherern und öffentlich-rechtlichen Anstalten gar nicht mehr.

Unter anderem Versicherungen, Investmentgesellschaften und öffentlich-rechtliche Körperschaften und Anstalten sollen nicht mehr geschützt werden. dpa

Frankfurt am Main

Unter anderem Versicherungen, Investmentgesellschaften und öffentlich-rechtliche Körperschaften und Anstalten sollen nicht mehr geschützt werden.

Frankfurt Die deutschen Privatbanken bauen ihre Einlagensicherung nach der Insolvenz des Bremer Geldhauses Greensill grundlegend um und senken den Schutzumfang dabei drastisch. Ab 2030 sollen private Sparer nur noch bis zu einem Betrag von einer Million Euro entschädigt werden, Unternehmen bis zu einer Summe von zehn Millionen Euro.

Aktuell liegt die Obergrenze bei 15 Prozent des haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank, im Schnitt sind das 190 Millionen Euro pro Kunde. Bei der im Frühjahr zusammengebrochenen Greensill Bank wurden Einlagen bis zu 75 Millionen Euro entschädigt. Insgesamt musste der Einlagensicherungsfonds, der rund 120 Mitglieder hat, damals drei Milliarden Euro in die Hand nehmen.

Der Fall hat innerhalb des Privatbankenverbands BdB zu heftigen Debatten geführt – sowohl über den Schutzumfang als auch über die Überwachung der beteiligten Geldhäuser.

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