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12.07.2022

10:11

Sparkassentochter

Dekabank: Krise hinterlässt Spuren

Von: Anke Rezmer

Trotz der Unruhe an den Börsen sparen private Anleger weiter in Wertpapieren, sagt Dekabank-Chef Georg Stocker. Aber sie werden angesichts der sich zuspitzenden Krise vorsichtiger.

Die Sparkassentochter verbucht ein „gutes erstes Halbjahr“. dpa

Dekabank in Frankfurt

Die Sparkassentochter verbucht ein „gutes erstes Halbjahr“.

Frankfurt Obwohl die Aktien aktuell extreme Kursausschläge zeigen und in diesem Jahr bereits deutlich verloren haben, sparen deutsche Anleger weiter in Wertpapieren. Das berichtete Georg Stocker, Vorstandschef des Wertpapierhauses der Sparkassen Dekabank, auf einer Veranstaltung in Frankfurt. Das erste Halbjahr 2022 habe gezeigt, dass „die Menschen trotz des Krieges und der aktuellen Entwicklungen weiter investieren“, sagte Stocker.

Seiner Bank beschert das einen kräftigen Gewinnsprung. Stocker geht davon aus, dass sein Haus in den ersten sechs Monaten einen Nettoabsatz von über 15 Milliarden Euro verbucht habe. „Insbesondere die Privatanleger haben weiter investiert“, sagt er. Auch Wertpapier-Sparpläne seien weiter gefragt.

„Allerdings sehen wir auch, dass die Anlegerinnen und Anleger im Laufe des zweiten Quartals vorsichtiger geworden sind“, berichtet der Dekabank-Chef. Die Kombination aus hoher Inflation, Zinswende, Ukrainekrieg und Rezessionsgefahr schlägt also auch auf Privatanleger durch. Für eine konkrete Einschätzung sei es noch zu früh.

Die Dekabank könne im August „über ein gutes erstes Halbjahr“ berichten, sagt Stocker weiter. Er geht davon aus, dass das Halbjahresergebnis deutlich über der Hausprognose für das Gesamtjahr liegen wird, die das Management auf rund 550 Millionen Euro taxiert hatte.

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    Trotz der schwachen Entwicklung der Kapitalmärkte dürfte das operative Ergebnis „klar über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres“ liegen, formulierte er. Hinzu kämen außerplanmäßige positive Bewertungseffekte, die das Ergebnis erheblich nach oben bewegen dürften.

    Stocker berichtete außerdem über die neuen Arbeitsmodalitäten für die Deka-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter: Grundsätzlich könnten sie 40 Prozent ihrer Zeit von zu Hause arbeiten. Das Gros des Teams arbeite nun vom neuen Standort in Frankfurt-Niederrad aus.

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