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07.03.2022

14:57

Ukraine-Krieg

„Zeiten werden deutlich schlechter“ – Europas Banken fürchten Enteignungen in Russland

Von: Michael Maisch, Dennis Schwarz

PremiumDer Westen hat Russlands Finanzsystem abgekoppelt. Nun wächst die Angst vor russischen Gegenmaßnahmen. Westliche Banken stellen sich auf Risiken ein – bis hin zu Extremszenarien.

Der Mutterkonzern der russischen Rosbank, die französische Société Générale, ist durch die Ukrainekrise massiv unter Druck geraten. Bloomberg

Ein Gebäude der Rosbank in Moskau

Der Mutterkonzern der russischen Rosbank, die französische Société Générale, ist durch die Ukrainekrise massiv unter Druck geraten.

Frankfurt Eine der größten russischen Banken ist eigentlich französisch. Gemessen an der Bilanzsumme liegt die Rosbank auf dem neunten Platz der Rangliste der wichtigsten Geldhäuser in Russland, und seit 2008 hält die Société Générale die Mehrheit an dem Institut. Jetzt stellt sich Vorstandschef Frédéric Oudéa offenbar auf einen möglichen Totalverlust ein. Die Bank habe „mehr als genug Puffer, um die Konsequenzen eines möglichen Extremszenarios abzufedern, in dem die Gruppe ihre Anteile in Russland ganz verliert“, teilte die Bank Ende vergangener Woche mit.

Für Aufsehen in der Branche sorgte vor allem die Begründung, die die Société Générale für ihre Befürchtungen anführt. In der Mitteilung ist von der Gefahr die Rede, dass der Bank die Eigentumsrechte an ihren russischen Töchtern entzogen werden. Die Äußerungen lassen darauf schließen, dass westliche Banken wirtschaftliche Vergeltungsmaßnahmen von Russland befürchten.

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Kommentare (3)

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07.03.2022, 16:56 Uhr

Wie du mir, so ich dir. Was hat man denn erwartet bei den brachialen Sanktionen und Drohungen? Nicht nur Deutschland, sondern die EU schafft sich ab.

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