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04.04.2018

19:15

Verdacht auf Cum-Ex-Geschäfte

Staatsanwaltschaft durchsucht Büros des Finanzdienstleisters State Street

Von: Sönke Iwersen, Volker Votsmeier

PremiumEin Mitarbeiter von State Street soll Kontakte zu wichtigen Cum-Ex-Akteuren gehabt haben. Nun ist das Unternehmen im Visier der Behörden.

Der Schaden aus den Aktiengeschäften rund um den Dividendenstichtag liegt laut Finanzministerium bei mehr als fünf Milliarden Euro. dpa

Geldscheine

Der Schaden aus den Aktiengeschäften rund um den Dividendenstichtag liegt laut Finanzministerium bei mehr als fünf Milliarden Euro.

Düsseldorf Dass die Preisverleihung so viel Ironie entfalten würde, war der Einladung nicht zu entnehmen. Ausgezeichnete Finanzjournalisten sollten am Abend des 3. November 2017 geehrt werden. Die State Street Corporation, ein weltweit tätiger Finanzdienstleister, hatte in die Villa Kennedy in Frankfurt geladen.

Zwei Redakteure des „Handelsblatts“ wurden ausgezeichnet, je ein Beitrag vom „Manager Magazin“, der „Zeit“ und der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Und dann gab es noch einen Sonderpreis für die beste Multimedia-Leistung. Er ging an ein achtköpfiges Team aus den Redaktionen von „Zeit“, „Zeit Online“ und dem NDR-Fernsehmagazin „Panorama.“

Die Reporter hatten sich sogenannter Cum-Ex-Geschäfte angenommen, des größten Steuerraubs in der Geschichte, wie es in der Laudatio hieß. Akribisch sei in ihrem Bericht geschildert worden, wie „große Investoren und kleine Gauner mit Hilfe renommierter deutscher Banken sich Steuern erstatten ließen, die sie niemals gezahlt hatten“.

Cum-Ex-Geschäfte: Staatsanwaltschaft nimmt Manager der Deutsche-Börse-Tochter Clearstream ins Visier

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