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08.12.2022

16:34

Wirecard-Prozess

„Keiner, der Deals zugänglich ist“: Das ist der Richter, der über die Wirecard-Manager urteilt

Von: René Bender

PremiumMarkus Födisch war lange Staatsanwalt für Steuerdelikte. Erst seit zwei Jahren ist er Vorsitzender Richter am Landgericht. Was Insider über ihn sagen.

Der 48-Jährige ist erst seit 2020 Vorsitzender Richter am Landgericht. Reuters

Richter Markus Födisch

Der 48-Jährige ist erst seit 2020 Vorsitzender Richter am Landgericht.

Düsseldorf Für viereinhalb Jahre schickte Richter Markus Födisch im März 2021 einen Mann ins Gefängnis, der mehr als 90 Mal unberechtigt Corona-Soforthilfen beantragt hatte. Mehr als 2,5 Millionen Euro wollte der mehrfach vorbestrafte Täter ergaunern. Der Fall war derjenige, der in der Richterkarriere des 48-Jährigen bis dato das meiste öffentliche Interesse weckte und für einige Schlagzeilen sorgte.

Verglichen damit, was den Vorsitzenden Richter der vierten Strafkammer am Landgericht München I in den kommenden Monaten und womöglich Jahren erwartet, ist dies freilich kaum erwähnenswert.

Födisch und seine Kammer sollen im ersten Strafprozess im wohl spektakulärsten Wirtschaftsskandal der Republik richten: dem milliardenschweren Betrug, der den Zahlungsdienstleister Wirecard in die Insolvenz riss. Es war die erste und bislang einzige Pleite eines Dax-Konzerns. Banken verloren 3,1 Milliarden Euro, Anleger 24 Milliarden.

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