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16.08.2022

12:00

Wirecard-Skandal

Ex-Wirecard-Chef Braun bleibt in Untersuchungshaft

Auch die fünfte Haftprüfung hat dem österreichischen Manager nicht geholfen. Die Entscheidung über die Zulassung der Anklage steht nach wie vor aus.

Der früherer Wirecard-Vorstandschef sitzt seit Juli 2020 in Untersuchungshaft. dpa

Markus Braun

Der früherer Wirecard-Vorstandschef sitzt seit Juli 2020 in Untersuchungshaft.

München Auch nach zwei Jahren in Untersuchungshaft kommt der frühere Wirecard-Vorstandschef Markus Braun nicht auf freien Fuß. Das Oberlandesgericht München hat bei der mittlerweile fünften Haftprüfung entschieden, dass der Manager in Untersuchungshaft bleibt. Das sagte ein Gerichtssprecher am Dienstag auf Anfrage.

Der wegen Milliardenbetrugs angeklagte österreichische Manager sitzt seit 22. Juli 2020 ununterbrochen in Untersuchungshaft. Bisher hat das Landgericht München I jedoch noch nicht entschieden, ob die Anklage zugelassen wird. In Haftsachen ist die Justiz zur Eile gehalten, im Fall Wirecard ist das Verfahren aber außerordentlich umfangreich und komplex.

Die Münchner Staatsanwaltschaft wirft Braun und zwei weiteren ehemaligen Spitzenmanagern des einstigen Dax-Konzerns „gewerbsmäßigen Bandenbetrug“ vor. Sie sollen seit 2015 die Bilanzen gefälscht und kreditgebende Banken um insgesamt 3,1 Milliarden Euro geschädigt haben – davon 1,7 Milliarden Euro an Krediten und weitere 1,4 Milliarden an Schuldverschreibungen. Brauns Verteidiger hatten die Unschuld ihres Mandanten beteuert und ihrerseits Vorwürfe gegen die Ermittler erhoben.

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    dpa

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