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26.06.2020

16:33

Wirecard-Skandal

In vielen aktiven Fonds steckten Wirecard-Aktien – bis kurz vor dem Absturz

Von: Anke Rezmer

PremiumErst lange nach den Vorwürfen der Bilanzfälschung haben Fondshäuser wie Deka und Union Investment ihre Wirecard-Anteile reduziert. Allerdings nicht bei ETFs.

Von der anfänglichen Faszination für den Finanzdienstleister ist nichts mehr übrig. Sebastian Arlt/laif

Wirecard-Firmensitz in Aschheim bei München

Von der anfänglichen Faszination für den Finanzdienstleister ist nichts mehr übrig.

Frankfurt Am Anfang stand Faszination, am Ende steht wohl Fassungslosigkeit: Vor gut zwölf Jahren entdeckten die ersten aktiven Fondsmanager ihre Liebe für den Online-Zahlungsabwickler Wirecard. Der Aktienspezialist Comgest aus Paris kaufte sich bei dem Unternehmen aus dem TecDax ein. Bis 2016 stockte Comgest den Anteil auf knapp zwei Millionen Anteilsscheine auf.

Auch die deutschen Fondshäuser DWS, Union Investment, Deka kamen auf den Geschmack und kauften Aktien. Als Wirecard 2018 in den Leitindex Dax aufstieg, folgten verstärkt große Anbieter von Indexfonds, den ETFs, wie Blackrock und Vanguard.

Diese Leidenschaft währte bei großen aktiven Fondshäusern bis kurz vor dem Absturz. Als die ersten Vorwürfe von der britischen Zeitung „FT“ laut wurden, berief man sich darauf, dass Wirecard die Vorwürfe zurückwies und auf testierte Jahresabschlüsse der renommierten Prüfungsgesellschaft EY verwies, wie Aktienchef Benjardin Gärtner von Union sagte. Auch die Deka betonte die „Wachstumsaussichten in einem interessanten Marktsegment“.

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