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21.10.2020

16:40

Zahlungsanbieter

Paypal drängt in die Welt der Krypto-Währungen – Bitcoin-Kurs steigt auf Jahresrekord

In Zukunft will Paypal auch Zahlungen in Kryptowährungen abwickeln. Das Unternehmen will so die weltweite Akzeptanz von virtuellen Währungen fördern.

Der Zahlungsanbieter bietet demnächst auch Zahlungen mit Bitcoin an. Bloomberg

Paypal

Der Zahlungsanbieter bietet demnächst auch Zahlungen mit Bitcoin an.

London Der Zahlungsanbieter Paypal steigt in das Geschäft mit Kryptowährungen ein. Kunden in den USA können künftig über die Paypal-Plattform Bitcoin und andere Cyberdevisen kaufen, verkaufen und sie aufbewahren, wie der US-Konzern am Mittwoch mitteilte.

Ab Anfang 2021 soll es zudem möglich sein, bei Händlern via Paypal mit Kryptowährungen zu bezahlen. Geplant sei, das Angebot im kommenden Jahr auf weitere Länder zu erweitern. Die Paypal-Aktien legten an der Wall Street rund drei Prozent zu. Auch der Bitcoin-Preis zog an.

Paypal setzt darauf, dass das Angebot die weltweite Nutzung und Akzeptanz von Kryptowährungen erhöht, wie Firmenchef Dan Schulman sagte. „Wir arbeiten mit Zentralbanken zusammen und denken über alle Formen digitaler Währungen nach und darüber, welche Rolle Paypal spielen kann.“ Das Unternehmen aus Kalifornien hat allein im zweiten Quartal Zahlungen von 222 Milliarden Dollar abgewickelt und zählt 346 Millionen Konten.

Bei Paypal-Wettbewerbern wie Square und Robinhood Markets ist der Handel mit Bitcoin & Co schon länger möglich, aber Experten gehen davon aus, dass der Einstieg von Paypal den Markt beflügelt. Der Kurs des Bitcoin stieg nach der Ankündigung auf 12.488 Dollar und damit auf seinen höchsten Wert seit Juli. Der Anstieg entspricht einem Plus von 4,9 Prozent.

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    Paypal war im vergangenen Jahr bei dem von Facebook ins Leben gerufenen Projekt für die Digitalwährung Libra ausgestiegen. Der Zahlungsdienstleister hatte dies damit begründet, sich auf sein eigenes Geschäft konzentrieren zu wollen. Facebook will mit Libra eine weltweite digitale Währung aufbauen, durch die Nutzer des sozialen Netzwerks in Regionen ohne funktionierende Infrastruktur Zugang zum Geldsystem bekommen.

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