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22.07.2022

13:32

Zahlungsverkehr

Trend zu weniger Bargeldzahlungen hält an

Die Anzahl der bargeldlosen Zahlungen ist in Deutschland und im Euroraum im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Etwa die Hälfte der Geschäfte werden mit Karte gezahlt.

Bei der Auswahl des Zahlungsmittel greifen Konsumenten seltener zu Bargeld. Die Gesamtzahl der bargeldlosen Zahlungen stieg im Euroraum im vergangenen Jahr um 12,5 Prozent. IMAGO/Shotshop

Zahlungsmittel

Bei der Auswahl des Zahlungsmittel greifen Konsumenten seltener zu Bargeld. Die Gesamtzahl der bargeldlosen Zahlungen stieg im Euroraum im vergangenen Jahr um 12,5 Prozent.

Frankfurt Das Bezahlen ohne Scheine und Münzen hat im zweiten Jahr der Corona-Pandemie in Deutschland und im Euroraum einen weiteren Schub erhalten. Im vergangenen Jahr wurden 114,2 Milliarden Zahlungen im gemeinsamen Währungsraum bargeldlos abgewickelt und damit 12,5 Prozent mehr als 2020, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag in Frankfurt mitteilte.

Der Gesamtwert der Transaktionen stieg im Jahresvergleich um 18,6 Prozent auf 197 Billionen Euro. Ziemlich genau die Hälfte (49 Prozent) der bargeldlosen Geschäfte waren nach EZB-Angaben Kartenzahlungen, jeweils fast ein Viertel machten Überweisungen (22 Prozent) und Lastschriften (20 Prozent) aus.

In Deutschland wurden nach Angaben der Bundesbank im vergangenen Jahr 27 Milliarden Zahlungsvorgänge im Gesamtwert von 65 Billionen Euro bargeldlos abgewickelt. Im Vergleich zum Vorjahr entspreche dies bei der Anzahl einer Steigerung um fünf Prozent, beim Wert gab es ein Plus um acht Prozent. Acht Milliarden Zahlungen in Deutschland wurden 2021 demnach per Karte abgewickelt und damit zehn Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Händler hatten wegen der Ausbreitung des Coronavirus aus hygienischen Gründen für das bargeldlose Bezahlen geworben. Beim kontaktlosen Bezahlen müssen Kunden ihre Girocard sogar nur an das Lesegerät an der Ladenkasse halten, die Daten werden dann verschlüsselt übermittelt. Bei geringen Beträgen ist bei diesem Verfahren nicht einmal die Eingabe der Geheimnummer (PIN) nötig.

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    dpa

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