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06.10.2022

08:35

Zinswende

Deutsche Bank stellt weiter steigende Einlagenzinsen in Aussicht

Nach Erhöhungen vor einigen Wochen geht das Geldhaus davon aus, dass 2023 weitere Schritte folgen werden. Man denke zudem bereits über Einlagenkampagnen nach.

Der Wettbewerb der Banken um Einlagen wird nach Einschätzung der Deutschen Bank wieder zunehmen. IMAGO/Michael Gstettenbauer

Logo der Deutschen Bank

Der Wettbewerb der Banken um Einlagen wird nach Einschätzung der Deutschen Bank wieder zunehmen.

Frankfurt Nach der Zinswende der Europäischen Zentralbank (EZB) kündigt die Deutsche Bank weitere Steigerungen der Zinsen für Kundengelder an. „Wir haben bei der Deutschen Bank vor ein paar Wochen begonnen, die Einlagenzinsen für unsere Kunden zu erhöhen“, sagte der Chef des deutschen Privatkundengeschäfts, Lars Stoy, der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview.

„Ich gehe aber davon aus, dass im kommenden Jahr weitere Schritte folgen werden, sowohl bei der Marke Deutsche Bank als auch der Postbank.“ Der Wettbewerb der Banken um Einlagen werde wieder zunehmen. „Wir denken auch bereits über Einlagenkampagnen nach.“ Die Zinswende wirke sich auf die Erträge der Deutschen Bank aus. „Wir werden in den nächsten Jahren auch Margensteigerungen sehen.“

Stoy bekräftigte, dass die Postbank als Marke im Privatkundengeschäft der Deutschen Bank erhalten bleibe. Sie stehe für standardisierte Lösungen im Privatkundengeschäft, aber auch Beratung zu Vorsorge- und Anlageprodukten. Die Marke Deutsche Bank stehe dagegen für die Beratung anspruchsvoller Kundinnen und Kunden, auch im Investmentbereich. „Beide Marken ergänzen sich hervorragend, es gibt kaum Überschneidungen in den Kundengruppen“, erläuterte der Manager.

Bei der Reduzierung der Zahl der Filialen sieht er keine zusätzlichen Schritte über die derzeitigen Pläne hinaus. Diese gingen von rund 400 Standorten der Deutschen Bank und bis Ende des kommenden Jahres rund 550 für die Postbank aus. „Wir sind bei unserer Netzoptimierung bereits große Schritte gegangen. Drastische zusätzliche Einschnitte erwarte ich aktuell nicht mehr.“

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