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13.06.2018

21:02 Uhr

Bankbilanzen

Deutsche Banken stehen in Italien mit 75 Milliarden Euro im Feuer

Die Bundesregierung drängt bei der neuen italienischen Regierung weiter darauf, die Menge an faulen Krediten in den Bankbilanzen zu reduzieren.

Tria wird am Mittwoch zu Gesprächen mit Finanzminister Olaf Scholz reisen. Reuters

Italiens Wirtschaftsminister Giovanni Tria

Tria wird am Mittwoch zu Gesprächen mit Finanzminister Olaf Scholz reisen.

BerlinDie Forderungen deutscher Banken in Italien belaufen sich nach Angaben der Bundesregierung auf 75 Milliarden Euro. Diese Zahl habe die Regierung am Mittwoch in einer Sitzung des Finanzausschusses unter Berufung auf die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) genannt, hieß es in einem Newsletter des Bundestages.

Mit weiteren Forderungen liege der Betrag bei 113 Milliarden Euro. Den Angaben zufolge drängt die Bundesregierung in Gesprächen mit der neuen italienischen Regierung weiter darauf, die Menge an faulen Krediten in den Bankbilanzen (NPL – non-performing loans) zu reduzieren. Der Anteil an NPL in italienischen Bankbilanzen ist im Vergleich zu anderen Ländern der Euro-Zone besonders hoch, auch wenn er seit 2016 deutlich zurückgegangen ist.

Am Donnerstag ist der neue italienische Finanz- und Wirtschaftsminister Giovanni Tria zu Gesprächen mit Finanzminister Olaf Scholz in Berlin. An den Finanzmärkten hatten Euro-kritische Aussagen und massive Ausgabepläne der italienischen Regierungsparteien – der populistischen 5-Sterne-Bewegung und der rechtsgerichteten Lega – für Unruhe gesorgt.

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Von

rtr

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