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03.04.2017

11:05 Uhr

Bankenregulierung

Ein Regulierungsmarathon helfe niemandem

Die Bundesbank bittet nach den aktuellen Bankenreformen um „Zurückhaltung“. Der ständige Regulierungsmarathon belaste die Banken – es müsse eine weltweite Bankenregulierung geben. Die USA gehen aber ihren eigenen Weg.

Das Mitglied des Vorstands der Bundesbank fordert ein Ende des Regulierungsmarathons. AFP

Andreas Dombret

Das Mitglied des Vorstands der Bundesbank fordert ein Ende des Regulierungsmarathons.

BerlinBundesbank-Vorstand Andreas Dombret hat sich für eine Pause bei der Regulierung nach der Verabschiedung der Basel-III-Reformen ausgesprochen. Es solle eine „Phase der Zurückhaltung“ geben, sagte Dombret der Zeitung „Die Welt“ (Montagsausgabe). Ein permanenter Regulierungsmarathon helfe niemandem, und er würde die Banken über Gebühr belasten. Zugleich warb er für einheitliche Regeln weltweit. „Die Grundsätze müssen überall umgesetzt werden, sonst gibt es mit uns kein Basel III“, sagte der Bundesbank-Vorstand.

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Das Ringen um die sogenannten Basel-III-Reformen zur Bankenregulierung zieht sich schon lange hin. Die neue US-Regierung hatte zuletzt mit Überlegungen, die strengen Regeln für die heimischen Banken zu lockern, Befürchtungen ausgelöst, die USA könnten das Interesse an einer international abgestimmten Bankenregulierung verlieren. Eigentlich sollten die Reformen spätestens im Januar beschlossen werden.

Dombret sagte, es gebe noch zu wenige Fakten, um beurteilen zu können, in welche Richtung eine Deregulierung in den USA gehen könne. Ein Wettlauf um die niedrigste Regulierung werde aber langfristig allen schaden.

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Von

rtr

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