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02.12.2019

08:34

Bearing-Point-Studie

Warum Europas Banken nicht aus der Krise kommen

Von: Michael Maisch

Das Geschäft der europäischen Geldhäuser bleibt schwach. Besonders düster sieht es für die deutschen Banken aus. Eine Leidensgeschichte in fünf Grafiken.

Besonders bei deutschen Geldhäusern ist die Not groß. dpa

Frankfurter Bankenviertel

Besonders bei deutschen Geldhäusern ist die Not groß.

Frankfurt 2019 war für die meisten europäischen Banken ein hartes Jahr. Die Konjunktur kühlte sich ab, die Kreditrisiken nahmen daher zu, ebenso wie die geopolitischen Gefahren.

Doch besonders hart traf die Geldhäuser die Kehrtwende der Europäischen Zentralbank: Statt ihre Geldpolitik zu normalisieren, hat die EZB das negative Zinsniveau auf absehbare Zeit zementiert.

Und als wäre das alles noch nicht unerfreulich genug, machen auch noch Digitalbanken, junge agile Technologiefirmen und immer stärker auch Internetriesen wie Google oder Facebook den etablierten Banken Konkurrenz.

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Kommentare (7)

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Frau Eva Würstle

02.12.2019, 09:27 Uhr

Die Hauptursache Ihrer Probleme liegt wohl darin, dass die Verantwortlichen sich auf Ihren warmen Sesseln ausgeruht haben und vor lauter Abgehobenheit die Zeichen der Zeit nicht wahrnehmen wollten.
Die alten Herren haben die Digitalisierung "verpennt". Ihr Geschäftsmodell wird nur noch "rudimentär" benötigt. Ein Aufholen ist nicht mehr möglich. Die Musik spielt in Amerika und Asien. So ähnlich wird es wohl auch unserer Auto- und Maschinenbauindustrie gehen - die vermeintlichen "guten" Beziehungen zur Politik (siehe abgeordnetenwatch.de) haben halt nicht geholften. Bezahlung tun die Zeche ohnehin die wählenden Bürger - und die haben das System ja bisher gut unterstützt oder?

Herr Helmut Metz

02.12.2019, 11:18 Uhr

"Stattdessen hat die fragile Konjunktur in der Euro-Zone die Notenbank dazu gebracht, ihre Zinsen weiter zu senken."

Richtig ist vielmehr: Stattdessen haben total überschuldetete Euro-Staaten, die jahrzehntelang (dank Euro) auf billigen Kredit vorausgefressen haben und nun bei einem durch den Markt eingeforderten Zinsanstieg (weil der Markt für diese Staaten eben deutlich mehr Risikoprämie verlangen würde) ziemlich zügig den Bankrott anmelden müssten, die EZB dazu gebracht, ihre Zinsen immer weiter zu senken.

Frau Eva Würstle

02.12.2019, 11:47 Uhr

Die EZB tut nur das was sie kann und muß. Sie reagiert nur. Nämlich auf die Versäumnisse der Politik. Nur was soll die Politik tun?
1,1 Milliarden von billig arbeitenden Menschen stehen dem westlichen teuren Arbeitsnehmer gegenüber. Das kommunistische Regim in China verhindert eine gewerkschaftliche Lohnanpassung und damit eine Annäherung der Löhne. Somit gerät die westliche Politik immer mehr in Bedrängnis. Trump reagiert richtig. Er verteuert durch Zölle die künstlich niedrig gehaltenen Produktionbedingungen in China um seine Arbeitnehmer und Unternehmen zu schützen. Er hat völlig recht. Nur wir als China-Junkies meinen dass Chinas Diktatur nett und freundlich wie sie ist, schon durch Annäherung zu verändern ist. Wir werden uns teuer täuschen.

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