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20.01.2019

16:54

CDU-Politiker

Friedrich Merz behält seinen Posten bei Blackrock Deutschland

Wie erwartet kehrt Friedrich Merz nach seiner kurzen Auszeit zurück auf seinen alten Posten: als Aufsichtsratsvorsitzender bei Blackrock Deutschland.

Zurück in alter Funktion. AP

Friedrich Merz

Zurück in alter Funktion.

DüsseldorfFriedrich Merz bleibt Aufsichtsratsvorsitzender bei Blackrock Deutschland. Der CDU-Politiker kehrt wie erwartet auf seinen alten Posten zurück, den er in den vergangenen Monaten hatte ruhen lassen, um für den Parteivorsitz der Christdemokraten zu kandidieren. Seit Jahresbeginn sei der Wirtschaftsjurist wieder voll an Bord, heißt es aus dem Blackrock-Umfeld.

Merz war bei der Wahl Anfang Dezember Annegret Kramp-Karrenbauer knapp unterlegen. Wäre er zum Parteichef gewählt worden, hätte er sein Amt bei Blackrock niederlegen müssen. Merz hatte damals betont: „Ich habe das mit dem Vorstandsvorsitzenden von Blackrock besprochen, er weiß das.“

Blackrock-Chef Larry Fink hatte Ende Oktober bereits betont, weiter an Friedrich Merz festhalten zu wollen. „Blackrock und Friedrich Merz pflegen weiterhin eine hervorragende Beziehung. Wenn er nicht Vorsitzender der CDU wird, würden wir es sehr begrüßen, wenn er weiterhin mit Blackrock zusammenarbeitet“, sagte Fink damals.

Merz hat sich beim weltweit größten Vermögensverwalter einen exzellenten Ruf erarbeitet. Er verkörperte nicht nur das positive Bild von Blackrock in der Außenwelt und sorgte für eine größere Bekanntheit des Namens. Der Politiker mischte sich auch in alle Debatten ein, die die Öffentlichkeit bewegten. In Diskussionen verteidigte er sein Unternehmen etwa gegen Kritik über den zunehmenden Einfluss von börsennotierten Indexfonds auf die Aktienkurse.

Kommentare (1)

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18.01.2019, 19:06 Uhr

das ist höchst unseriös. Ein hoch totierterPolitiker/ Manager hat gleich mehrere hochtotierte
Posten. Das kann sich ein normaler Arbeitnehmer nicht leisten. Wenn ich bei meinem Arbeitgeber eine Zusatzbeschäftigung genehmigen lassen will, muß ich garantieren, dass ich meine Arbeitskraft hauptsächlich bei ihm leiste.
Bei einem Manager, der heute da und morgen in Übersee oder sonstwo auf der Welt gefragt ist, ist das wohl nicht gegeben.

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