Handelsblatt App
Jetzt 4 Wochen für 1 € Alle Inhalte in einer App
Anzeigen Öffnen
MenüZurück
Wird geladen.

21.11.2018

10:41

Dekabank

Dekabank peilt trotz Rückgängen im Fondsabsatz Gewinnsteigerung an

Vor allem im Fondsgeschäft mit institutionellen Kunden muss das Sparkassen-Institut Rückschläge einstecken. Bei Privatkunden läuft es besser.

Beim Vertrieb von Fonds und Zertifikaten konnte die Deka insgesamt nicht an den Rekordabsatz des Vorjahres anknüpfen. dpa

Dekabank

Beim Vertrieb von Fonds und Zertifikaten konnte die Deka insgesamt nicht an den Rekordabsatz des Vorjahres anknüpfen.

Frankfurt/Main Die Dekabank sieht sich trotz eines Einbruchs beim Fondsabsatz auf gutem Weg zu einer Gewinnsteigerung im Jubiläumsjahr 2018. „Die Deka-Gruppe ist weiterhin sehr stabil aufgestellt“, bilanzierte Vorstandschef Michael Rüdiger anlässlich der Vorlage der Neunmonatszahlen des Frankfurter Instituts am Mittwoch. „Für das Gesamtjahr rechnen wir mit einem wirtschaftlichen Ergebnis, das leicht über dem des Vorjahres liegen wird.“

Von Januar bis einschließlich September blieb das wirtschaftliche Ergebnis allerdings mit 408,4 Millionen Euro leicht unter dem Vorjahreswert von 412,2 Millionen Euro. Im Gesamtjahr 2017 hatte die Kernkennzahl des Instituts, das in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert, bei rund 449 Millionen Euro gelegen.

Beim Vertrieb von Fonds und Zertifikaten konnte die Deka insgesamt nicht an den Rekordabsatz des Vorjahres anknüpfen. Mit gut 10,7 Milliarden Euro sammelte das Institut, das zu 100 Prozent den Sparkassen gehört, in den neun Monaten nur etwas mehr als halb so viele frische Gelder ein wie ein Jahr zuvor (20,7 Milliarden Euro).

Während das Neugeschäft mit Privatkunden auf 9,6 (Vorjahr: 9,1) Milliarden Euro zulegte, lagen die Nettozuflüsse von institutionellen Kunden wie Versicherungen und Pensionskassen mit 1,1 (11,6) Milliarden Euro deutlich unter dem Vorjahreswert. Den Einbruch erklärte die Dekabank damit, dass im September 2018 im Zuge der Integration der LBB-Invest ein großer Kunde Gelder in mittlerer einstelliger Milliardenhöhe abgezogen hatte. Die Tochter der Landesbank Berlin gehört bereits seit Januar 2014 zur Deka-Gruppe.

Insgesamt verwaltete die Deka Ende September 287,8 Milliarden Euro, 4,9 Milliarden Euro mehr als Ende 2017. Das Provisionsergebnis, auf das fast 80 Prozent der Erträge des Wertpapierhauses entfallen, stieg auch dank der höheren verwalteten Vermögen um 2,3 Prozent auf 914 Millionen Euro.

Zudem konnte die Deka mehr Risikovorsorge auflösen als im Vorjahr und das Zinsergebnis steigern. Insgesamt legten die Erträge um 1,7 Prozent auf 1,17 Milliarden Euro zu. 

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×