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22.08.2018

11:48

Halbjahresbilanz

Marktturbulenzen drücken das Ergebnis der Deka

Von: Michael Maisch

Die Dekabank verzeichnet für das erste Halbjahr einen Rückgang des Betriebsergebnisses. Der Ausblick für das Gesamtjahr bleibt dennoch positiv.

Das Ergebnis fiel im ersten Halbjahr um fast acht Prozent geringer aus. dpa

Dekabank in Frankfurt

Das Ergebnis fiel im ersten Halbjahr um fast acht Prozent geringer aus.

Frankfurt Die teilweise heftigen Kursausschläge an den Kapitalmärkten in diesem Jahr machen nicht nur den Investoren zu schaffen, sondern auch der zum Sparkassenlager gehörenden Dekabank. Das Wertpapierhaus der Finanzgruppe hat wegen der Kursverluste an den Märkten und höheren Pensionsrückstellungen für die ersten sechs Monaten einen Rückgang des wirtschaftlichen Ergebnisses um 7,7 Prozent auf 222,6 Millionen Euro gemeldet.

Trotz des Gegenwinds will das Geldhaus in seinem Jubiläumsjahr ein besseres Ergebnis ausweisen als 2017. „Für das Gesamtjahr gehen wir aus heutiger Sicht davon aus, dass wir einen leichten Anstieg des wirtschaftlichen Ergebnisses gegenüber dem Vorjahreswert erreichen“, bekräftigte Vorstandschef Michael Rüdiger.

Im Vorjahr hatte die Deka das wirtschaftliche Ergebnis, die wichtigste Kennzahl für das Institut, auf rund 449 Millionen Euro gesteigert. Die Deka feiert in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag.

Trotz des Ergebnisrückgangs in den ersten sechs Monaten konnte Rüdiger auch einige positive Nachrichten präsentieren: Das Geschäft mit Sparkassenkunden stieg kräftig. Private Anleger kauften Fonds und Zertifikate im Gesamtvolumen von 6,6 Milliarden Euro, 900 Millionen mehr als im ersten Halbjahr 2017.

Institutionelle Kunden hielten sich dagegen zurück. Im Endergebnis blieb der gesamte Nettoabsatz mit 10,6 Milliarden Euro klar unter dem Rekordwert des Vorjahres von 12,6 Milliarden. Insgesamt verwaltete die Deka Ende Juni 288 Milliarden Euro, fünf Milliarden mehr als Ende 2017.

Für die Unruhe an den Märkten machte Rüdiger vor allem die Furcht vor einem Handelskrieg verantwortlich. Die Unruhe drückte an den Börsen die Kurse, und das machte sich wiederum in den Bewertungen der Wertpapierbestände der Deka bemerkbar.

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