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21.02.2019

13:08

Landesbank

Ehemalige HSH Nordbank kann Gewinn vorweisen

Nach der Privatisierung der HSH Nordbank geht es bergauf: Die neu gegründete Hamburg Commercial Bank erzielte nach einem Verlustjahr wieder Gewinn.

Aus der ehemaligen HSH Nordbank ist die Hamburg Commercial Bank geworden. dpa

Hamburg Commercial Bank

Aus der ehemaligen HSH Nordbank ist die Hamburg Commercial Bank geworden.

HamburgDie Hamburg Commercial Bank, ehemals HSH Nordbank, hat 2018 einen Vorsteuergewinn von 97 Millionen Euro erzielt, nach einem Verlust von 453 Millionen Euro im Jahr zuvor. Dazu beigetragen hätten unter anderem eine gute operative Entwicklung und Einsparungen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Die harte Kernkapitalquote verbesserte sich auf 18,4 Prozent, verglichen mit 15,6 Prozent Ende 2017. Vergangenes Jahr war mit der HSH Nordbank die erste deutsche Landesbank privatisiert worden. Zu den Käufern zählten Cerberus Capital Management, J.C. Flowers und GoldenTree Asset Management. Die Europäische Kommission hatte die Alt-Eigner – die Bundesländer Hamburg und Schleswig-Holstein im Mai 2016 dazu verpflichtet, die in die Schieflage geratene Bank zu verkaufen.

Das Unternehmen will die Zahl der Beschäftigten nun bis Ende 2020 von etwa 1.700 auf rund 950 reduzieren, hieß es aus Kreisen. In Hamburg solle die Belegschaft von rund 1.000 auf etwa 650 schrumpfen, am Standort Kiel sei ein Abbau der Beschäftigen von rund 700 auf etwa 200 geplant.

Die Geschäftszahlen für 2018 sind vorläufig. Ihren vollständigen Jahresbericht will die Bank am 28. März veröffentlichen.

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