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13.04.2017

13:11 Uhr

Möglicher Interessenskonflikt

Wie eng sind Trump und Deutsche Bank verbandelt?

Donald Trump habe zwei Kredite und zwei Hypotheken von der Deutschen Bank erhalten, schreibt der US-Senator Van Hollen. Er fordert von der Deutschen Bank Informationen über ihre Geschäftsbeziehungen mit dem Präsidenten.

Die Deutsche Bank solle bis zum 12. Mai Informationen über Trumps Schulden und Treffen der Bank mit Mitgliedern von Trumps Regierung liefern. dpa

Deutsche Bank und Donald Trump

Die Deutsche Bank solle bis zum 12. Mai Informationen über Trumps Schulden und Treffen der Bank mit Mitgliedern von Trumps Regierung liefern.

WashingtonDer demokratische Senator Chris Van Hollen fordert von der Deutschen Bank Informationen zu ihren Geschäftsbeziehungen mit US-Präsident Donald Trump. Er habe „große Bedenken wegen Interessenskonflikten zwischen der Deutschen Bank und dem Präsidenten der Vereinigten Staaten und wie diese Konflikte laufende Untersuchungen und die Aufsicht über ihre Institution beeinflussen könnten“, schrieb Van Hollen in einem am Mittwoch veröffentlichten Brief an den Chef der Deutschen Bank USA. Die Deutsche Bank solle bis zum 12. Mai Informationen über Trumps Schulden und Treffen der Bank mit Mitgliedern von Trumps Regierung liefern.

Der Immobilienmilliardär habe zwei Kredite und zwei Hypotheken von der Deutschen Bank erhalten, schrieb Van Hollen unter Berufung auf frühere Veröffentlichungen. Die Darlehen summierten sich demnach auf rund 340 Millionen Dollar. Weitere 950 Millionen Dollar seien an ein Projekt gegangen, an dem Trump einen 30-prozentigen Anteil halte. Das Mitglied im Bankenausschuss des US-Senats wies zudem darauf hin, dass Trumps Schwiegersohn Jared Kushner eine millionenschwere Kreditlinie der Deutschen Bank erhalten habe.

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rtr

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