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20.02.2019

17:46

Schweizer Bank

Credit Suisse will in Asien bei Kündigung Bar-Boni zurück

Die Credit Suisse will in Asien strengere Regeln einführen. Direktoren sollen sollen bei Kündigung Bar-Boni zurückzahlen.

Die Schweizer Bank will ihre Regeln in Asien ändern. Reuters

Credit Suisse-Logo

Die Schweizer Bank will ihre Regeln in Asien ändern.

Die Credit Suisse Group AG hat soeben einigen ihrer führenden Banker goldenen Handschellen angelegt. Die Schweizer Bank wird unterrichteten Kreisen zufolge einige geschäftsführende Direktoren in Asien dazu zwingen, einen Teil des Baranteils ihrer 2018-Boni zurückzuzahlen, wenn sie innerhalb von drei Jahren nach Erhalt aus dem Unternehmen ausscheiden. Die Geldprämien werden in den kommenden Wochen vollständig ausgezahlt, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen, die um Anonymität baten, da sie über vertrauliche Informationen sprechen.

Für die am höchsten bezahlten Investmentbanker in den USA wird die Credit Suisse den Teil der Bonuszahlungen, der erst später gezahlt wird, erhöhen, um die Auszahlungspläne stärker an Europa anzupassen, sagten zwei der Personen. Ein Sprecher der Zürcher Bank lehnte eine Stellungnahme ab.

Warum die Credit Suisse in Asien strengere Regeln einführt ist nicht eindeutig. Aber in einer Region, in der heftige Konkurrenz tobt um die besten Privatbanker für die zunehmende Zahl an Ultra-Reichen, wird die Bargeld-Rückforderung wahrscheinlich Abwanderungen begrenzen. Wenn die Möglichkeit einer Rückforderung des Geldes offen gelassen wird, kann die Credit Suisse die Buchung eines Teils der Barauszahlungen als unmittelbare Kosten auf später verschieben, sagten zwei der Personen.

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