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28.02.2019

11:35

Smartphone-Bank

N26 will nach Brasilien expandieren

Von: Katharina Schneider

Die Smartphone-Bank N26 hat Pläne für eine weitere Expansion bekannt gegeben. Nach den USA steht nun auch Südamerika auf der Agenda.

Nach den USA zielt die Smartphone-Bank auch auf den brasilianischen Markt. Reuters

N26-Logo

Nach den USA zielt die Smartphone-Bank auch auf den brasilianischen Markt.

FrankfurtDie Smartphone-Bank N26 will weiter expandieren: Co-Gründer Maximilian Tayenthal hat am Mittwoch auf dem Mobile World Congress in Barcelona verkündet, dass N26 seinen Start in Brasilien vorbereitet.

Wie das Magazin „Gründerszene“ berichtete, nannte der Jungbanker aber keinen konkreten Starttermin. Auch in einer Pressemitteilung für brasilianische Medien, die dem Handelsblatt vorliegt, wird kein Termin genannt. Der Start in Südamerika sei der „nächste logische Schritt“, so die Bank.

Europa ist den Gründern der Smartphone-Bank N26 längst zu klein geworden. Schon im Herbst 2017 hatte N26 die Expansion in die USA angekündigt. Ursprünglich war der Markteintritt für Mitte 2018 geplant. Jetzt heißt es, das US-Angebot werde im ersten Halbjahr 2019 starten.

An Geld für Expansion dürfte es nicht mangeln. Anfang Januar hat die Bank 260 Millionen Euro von internationalen Investoren eingesammelt und wird nun mit mehr als 2,3 Milliarden Euro bewertet. Noch nie zuvor hatte ein deutsches Finanz-Start-up eine größere Summe eingesammelt.

Potenzielle Kunden können sich auf eine Online-Warteliste setzen lassen. Diese wurde nach Informationen einer N26-Sprecherin schon 2015 für Interessierte weltweit eingerichtet. Auch der lokale Geschäftsführer wurde bereits benannt: Eduardo Prota baue aktuell sein Team auf.

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Die Smartphonebank N26 hat von internationalen Investoren eine Rekordsumme erhalten – Geld für den Einstieg in den amerikanischen Markt.

Nach Angaben von N26 hat er zuvor zehn Jahre lang in Banken, Unternehmen im Zahlungsverkehr und Start-ups gearbeitet. Zu seinen früheren Arbeitgebern zählen die spanische Bank Santander und die Plattform Cielo. Zudem war er Co-Gründer des Rocket-Internet-Start-ups Tripda, das Mitfahrgelegenheiten vermittelt.

Als Konkurrent in Brasilien gilt das Start-up Nubank, das 2013 in Sao Paulo gegründet wurde. Laut der Datenbank Crunchbase hat das Unternehmen mehr als 707 Millionen Dollar Kapital eingesammelt. Zu den Investoren gehören unter anderen der chinesische Konzern Tencent, der auch an N26 beteiligt ist, und die US-Bank Goldman Sachs.

N26 ist aktuell in 24 europäischen Ländern aktiv und hat nach eigener Aussage 2,5 Millionen Kunden. In den kommenden Jahren wollen die Berliner die Kundenzahl auf weltweit mehr als 100 Millionen steigern.

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