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28.04.2017

10:11 Uhr

Asiatische Börsen im Minus

Trump belastet Seouls Börse

Sorgen um eine mögliche Eskalation des Konflikts zwischen Nordkorea und den USA dämpfen die Euphorie an den asiatischen Märkten. Bevorstehende Feiertage animieren außerdem eher zu Gewinnabsicherungen als Neuengagements.

Vor einer Kursanzeigetafel in Tokio. AFP

Blick auf die japanischen Aktienkurse

Vor einer Kursanzeigetafel in Tokio.

TokioGewinnmitnahmen haben am Freitag die Aktienmärkte in Asien belastet. Ferner habe die Warnung von US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Nordkorea-Konflikts etwas auf die Stimmung gedrückt, sagte Analyst James Woods vom Handelshaus Rivkin Securities. Trump sagte in einem Reuters-Interview, er strebe zwar weiterhin eine diplomatische Lösung an. Zugleich betonte er aber: „Es besteht die Möglichkeit, dass wir am Ende einen großen, großen Konflikt mit Nordkorea haben.“ Die Börse in Südkorea drehte ins Minus und büßte 0,3 Prozent ein. Der südkoreanische Won gab zum Dollar nach.

In Tokio verlor der Leitindex Nikkei bis zum Mittag 0,2 Prozent auf 19.213 Punkt. Mit einem Abschlag von mehr als acht Prozent gehörte der Chipausrüster Advantest zu den größten Verlierern. Das Unternehmen hatte mit seiner Bilanz die Investoren enttäuscht.

Auch die meisten anderen Börsen in Fernost lagen im Minus. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans notierte 0,1 Prozent tiefer. Die chinesische Börse in Shanghai, die Kurse in Hongkong und der Markt im südkoreanischen Seoul gaben ebenfalls leicht nach.

Am Devisenmarkt in Fernost gab es wenig Bewegung. Der Euro notierte kaum verändert bei 1,0867 Dollar. Der Dollar trat zur japanischen Währung bei 111,11 Yen auf der Stelle. Der Schweizer Franken lag zum Euro ebenfalls wenig verändert bei 1,0804 wie auch zum Dollar bei 0,9942.

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Von

rtr

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